Quellenverzeichnis Adolf Spamer

Das Verzeichnis enthält die im Rahmen des Projekts „Erschließung und Digitalisierung des Nachlasses Adolf Spamer“ erhobenen Quellen zu Biografie und wissenschaftlicher Arbeit des Nachlassers sowie zur Wissenschaftsgeschichte der Volkskunde/Kulturanthropologie, sofern diese nicht Bestandteil des Dresdner Nachlasses sind. Die Quellen sind chronologisch aufsteigend geordnet. Vermerkt sind in einigen Fällen Inhaltsangaben, am ISGV vorhandene Digitalisate oder Abschriften. Ausgewertet wurden Akten in folgenden Archiven und Institutionen:

 

  • Berlin, Archiv der Humboldt-Universität
  • Berlin, Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • Berlin, Bundesarchiv
  • Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  • Darmstadt, Hessisches Staatsarchiv
  • Dresden, Archiv der Technischen Universität
  • Freiburg, Universitätsarchiv
  • Gießen, Universitätsarchiv
  • Jena, Thüringer Landes- und Universitätsbibliothek
  • Leipzig, Universitätsbibliothek
  • München, Bayerischer Landesverein für Heimatpflege
  • München, Archiv der Ludwigs Maximilian Universität
  • Regensburg, Bischöfliches Zentralarchiv

(Stand: Mai 2019)

 

 

Akademie der Wissenschaften der DDR (o.D.):

Aufgaben im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich der Akademie der Wissenschaften der DDR, Bd. 2, 1966–1971.

Bundesarchiv Berlin, DY 30/84170.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Bayrischer Verein für Volkskunst und Volkskunde in München e.V. (o.D.):

Fragebogen "Bayrischer Verein für Volkskunst und Volkskunde in München e.V.".

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Nr. 91. gedruckt: 1 Blatt beidseitig.

Abstract:

Fragebogen für Sammlung volkstümlicher Überlieferungen und Gebräuche, kostenlose Verfügbarkeit im Sekretariat des Vereins in der Gruftstraße in München, Bitte um Verbreitung und Rücksendung, Zielgruppe insbesondere: Geistliche, Bezirksamtmänner, Lehrer; Kategorien: I) Sitte und Brauch, II) Nahrung und Kleidung, Wohnung und Geräte, III) Glaube und Sage, IV) Volksdichtung, V) Mundart 

 

Sammlung von Andachtsbildern mit der Provenienz Adolf Spamer (ca. 1.000 St.)

(o.D.). Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg, Sammlung Andachtsbilder Adolf Spamer.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Dienstreisen von Angehörigen der Akademie der Wissenschaften der DDR u.a. ins Ausland

(o.D.). Bundesarchiv Berlin, DY 30/84186.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Will-Erich Peuckert; Adolf Spamer; Deutsche Forschungsgemeinschaft (o.D.):

Peuckert,Will-Erich, geb. 11.5.1895.

Bundesarchiv Berlin, R 73/13588.

 

Adolf Spamer (o.D.):

Genealogische Tafeln der Familie Spamer.

Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, O 59 Spamer, 12.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (o.D.):

Nachlass Spamer, div. Nummern: Korrespondenzen.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, diverse.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Adolf Spamer (o.D.):

Postkarte Spamer an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 671, Nr. 1. handschriftl. Postkarte.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (o.D.):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1588. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Antw. auf 3 Briefe Diederichs, Dank für wunderschöne Weihnachtsgeschenke des Verlags, Sp. erzählt Leidensgeschichte seit Juli 1942: Krankheit und Bombadierung, daher keine Mglk. "Die Volkskunde im Rahmen der europäischen Volksforschung" zu schreiben, Hahms Tod hat Sp. sehr erschüttert, enger menschl. Kontakt zu ihm in letzter Zeit, Sächsische Volkskunst für Frau Simons gerade vor Krankheit noch fertig geworden, sendet D. hiermit Exemplar zu

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Technische Universität Dresden, Universitätsarchiv (o.D.):

Nachlass Adolf Spamer.

Technische Universität Dresden, Universitätsarchiv, Nachlass Spamer, Nr. 8. Fotografien von Spamer und Angehörigen.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Technische Universität Dresden, Universitätsarchiv (o.D.):

Nachlass Adolf Spamer.

Technische Universität Dresden, Universitätsarchiv, Nachlass Spamer, Nr. 5. Fotografien von Spamer und seiner Familie.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Hugo Hepding; John Meier; F. Kluge; K. Schiffmann; Anton E. Schönbach; K. Wehrhan et al. (1896):

Korrespondenz Hugo Hepdings von 1896 bis ca. 1924.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Band 30 (komplett). handschriftl. und maschinell verfasste Dokumente.

Abstract:

enthält u. a. Gesuch des Verbandes dt. Vereine für Volkskunde zur Sammlung der deutschen und lateinischen, in Deutschland verbreiteten Segen- und Beschwörungsformeln, Hepding als Vorsitzender der Kommission  (Freiburg, Dez. 1913, gez. vom Vorsitzenden John Meier); daneben auch deutschlandweite Korrespondenz, die im Kontext der angestoßenen Sammlung steht, inklusive konkreter Einsendungen

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (17.03.1898):

Zeugnis des Großherzoglichen Neuen Gymnasiums zu Darmstadt über die wissenschaftliche Befähigung für den Einjährig-Freiwilligendienst.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 3.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (17.03.1899):

Zeugnis des Großherzoglichen Neuen Gymnasiums zu Darmstadt über die wissenschaftliche Befähigung für den Einjährig-Freiwilligendienst.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 3.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Vereinsbibliothek, 1902–1937

(1902–1937). Bayerischer Landesverein für Heimatschutz, Historisches Archiv, Nr. 43.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Vereinstätigkeiten (Vorträge), 1902–1911

(1902–1911). Bayerischer Landesverein für Heimatschutz, Historisches Archiv, Nr. 39.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Adolf Spamer (03.03.1902):

Reifezeugnis Großherzogliches Neues Gymnasium Darmstadt.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 4.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (22.10.1902):

Leumundszeugnis des Großherzoglichen Polizeiamtes Darmstadt für Besuch der Universität Freiburg.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 5.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (06.11.1902):

Immatrikulationsurkunde Universität Freiburg.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 5.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (16.01.1903):

Leumundszeugnis des Großherzoglichen Badischen Bezirksamtes zum Berechtigungsschein für den Einjährig-Freiwilligendienst.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 6.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (27.10.1903):

Immatrikulationsurkunde Ludwig-Maximilians-Universität.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 7.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Immatrikulation Adolf Spamer

(1905). Humboldt-Universität Berlin, Universitätsarchiv, RS 01 1512.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (21.03.1905):

Abgangszeugnis von der Königlich Bayrischen Ludwig-Maximilians-Universität 1903-1905.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 7.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (02.05.1905):

Immatrikulationsurkunde der Universität Berlin.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 8.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (28.10.1905):

Immatrikulationsurkunde der Ludwigsuniversität Gießen.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 8.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

[Alfred?] [Körte]; Adolf Spamer (21.04.1908; 02.05.1908):

Zwei Schreiben des Dekans der Philosophischen Falkutät der Universität Gießen an Spamer betreffs Prüfungsgebühren.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 9.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (03.07.1913):

Urkunde Doktor der Philosophie der Ludwigsuniversität Gießen.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 9. Original und Kopie.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Erich Petzet (02.07.1914-03.07.1914):

Brief Spamer an Petzet und Antwortbrief Petzets an Spamer.

Bayerische Staatsbibliothek München, E. Petzetiana IV b. maschinell verfasster Brief Spamers an Petzet und handschriftl. Brief Petzets an Spamer.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Hessische Vereinigung für Volkskunde; Adolf Spamer (1921 - 1935):

Hessische Vereinigung für Volkskunde, 1921 - 1935.

Bundesarchiv Berlin, R 73/16161.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Adolf Spamer; Gustav Pfannmüller (12.04.1922-21.04.1922):

Korrespondenz Spamers mit Verlag bzgl. Eckehartausgabe.

Staatsbibliothek Berlin, NL 494, G 1922. 132. handschriftl. und maschinell verfasste Briefe.

Abstract:

1) Brief vom Verlag an Spamer (12.04.1922): verantwortlicher Verlag für Neudruck der Pfeifferschen Mystiker-Ausgabe, Verlag hadert aus Kostengründen mit weiterer Neuauflage, Frage an Sp., ob irgendwo andere Ausgabe der Mystiker vorbereitet wird, Frage an Sp. bzgl. Aufnahme Valentin Weigels in Sammlung Prof. Pfannmüllers ("Klassiker der Religion", in Darmstadt herausgegeben); 2) Brief von Spamer an Verlag (21.04.1922): Antwort auf Anfrage betr. Neuausgabe der Schriften und Predigten Meister Eckeharts, Sp. selbst hat solche in Angriff genommen, denkt sie in spätestens 2 Jahren beendet zu haben (kritische Gesamtausgabe mit vollst. Variantenapparat beim Inselverlag), Pfeiffer-Ausgabe soll damit überflüssig werden, positive Einschätzung Spamers bzgl. der Aufnahme Valentin Weigels in die Pfannmüllersche Sammlung;

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (17.07.1922 - 07.02.1923):

Dokumente bzgl. Vergütung der Lehrtätigkeit an Universität Frankfurt a. M. und Berlin.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 10. 5 Briefe und eine maschinenschriftliche Briefabschrift.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Korrespondenz Spamers mit Verlag (Vandenhoeck und Ruprecht Göttingen) bzgl. Eckehartausgabe

(28.03.1924-09.07.1924). Staatsbibliothek Berlin, NL 494, G 1923. 137. handschriftl. und maschinell erstellte Dokumente.

Abstract:

1) Brief vom Verlag an Spamer (28.03.1924): Verweis auf Brief v. vor 2 Jahren, damals Neudruck der Pfeifferschen Ausgabe unterlassen, Nachfrage ungebrochen groß, deshalb damalige Entscheidung bereut, Frage an Sp. bzgl. damals angekündigter Fertigstellung seiner kritischen Gesamtausgabe, keine Aufnahme von Weigel in "Klassiker der Religion" (zu wenig Interessenten); 

2) Brief von Verlag an Spamer (23.04.1924): Anfrage bzgl. Brief v. 28.03.1924, Bitte um Antwort;

3) Brief von Spamer an Verlag (24.04.1924): Antwort auf an frühere Ferienadresse Spamers gerichteten Brief; persönliche Stellungnahme, warum Eckehart-Ausgabe noch nicht, wie geplant, fertiggestellt: Inselverlag trifft keine Schuld, Sp. Opfer der Inflation, kleines Vermögen zur Lebensführung verschwunden, erschwerte Arbeitsverhältnisse, nur provisorisches Unterkommen in Frankfurt, während des Semesters dort akademische Tätigkeit mit Lehrauftrag, Restzeit und Ferien für Ausgabe eingesetzt, Ferienarbeitsort ist München, Vorankommen zwischenzeitlich auch durch längere Erkrankung erschwert, Sp. will Mittel des Inselverlages erst in Anspruch nehmen (Nachlese, fotogr. Aufnahmen), wenn Mglk. der Beurlaubung für ein Semester besteht, Durchführung der Eckehart-Ausgabe geht weiter, aber ungewiss, wann Fertigstellung erfolgt, Nachdruck der Pfeifferausgabe würde sich also noch lohnen;

4) Verlagspostkarte von Spamer an Verlag (30.04.1924): Verweis auf seinen Brief vom 24.04.1924, Mglk. der Materialnachlese und Textherstellung näher gerückt (kommender Herbst/Winter), Ende trotzdem noch nicht absehbar;

5) Brief vom Verlag an Spamer (09.07.1924): Dank für weitere Nachricht von ihm vom 30.04.1924 (Poststempel 07.05.1924) bzgl. Sp. Arbeitsstand an Eckehart-Ausgabe, Mitteilung des Entschlusses zum Neudruck der Pfeifferschen Ausgabe, Bemerkungen zur verwendeten Typographie;

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Eduard Wildhagen; Deutsche Forschungsgemeinschaft (1925–1966):

Dokumentation über Dr. Eduard Wildhagen, Referent für den von der NG geförderten "Atlas der deutschen Volkskunde" und Mitglied der Geschäftsführung (bis 1936), Bd. 2, 1925–1966.

Bundesarchiv Berlin, R 73/46. Enthält u.a. : Schriftwechsel, u. a. mit dem Spruchgericht Bielefeld im Verfahren gegen Prof. Dr. Rudolf Mentzel, 1949 Schriftwechsel mit Professor Dr. Hans F. K. Günther über "Angelegenheiten der Rasseforschung", 1934-1935 Schriftwechsel mit Prof. Dr. Fritz Haber über die Arbeit Wildhagens als Lektor in Japan und über seine Kandidatur für das Japaninstitut in Berlin, 1925-1926.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Adolf Spamer (30.07.1926):

Postkarte mit Habilitationstermin (8.6.1921) von Frankfurter Universität.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 10.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Anton Maximilian Pachinger (29.07.1929-18.11.1929):

Briefe Spamers an Pachinger (6 Br.).

Bayerische Staatsbibliothek München, Pachingeriana I. 1. Brief vom 29.07.1929 inkl. 4 Bilder; 2. Brief vom 04.08.1929; 3. Brief vom 05.08.1929; 4. Brief vom 11.08.1929; 5. Brief vom 28.09.1929; 6. Brief vom 18.11.1929.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Reichsgemeinschaft der Deutschen Volksforschung; Adolf Spamer:

Atlas der deutschen Volkskunde, Februar 1930, Januar - Februar 1931, 9. Juni 1932, August 1934, Mai 1935 - Mai 1937.

Bundesarchiv Berlin, R 73/161.

ISGV Digitalisat:

vorhanden; Teilabschrift

 

Hans Moser; Deutsche Forschungsgemeinschaft; Reichsgemeinschaft der Deutschen Volksforschung; Adolf Spamer (1931 - 1939):

Moser, Hans, geb. 11.4.1903, 1931 - 1939.

Bundesarchiv Berlin, R 73/13238.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Adolf Spamer (1933):

Die Volkskunde als Gegenwartswissenschaft.

In: Niedersachsen. Norddeutsche Monatshefte für Heimat und Volkstum (38), S. 1–8.

Notiz:

vgl. Hessisches Staatsarchiv, O 59 Spamer, Nr. 26: Beleg-Exemplar mit Anmerkungen Spamers

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (WiSe 1933/34):

Protokollbuch der Übungen zur "deutschen insbesondere sächsischen Volkskunst".

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 51. handschriftl. Aufzeichnungen.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Deutsche Forschungsgemeinschaft; Eugen Fehrle; Reichsgemeinschaft der Deutschen Volksforschung; Eduard Wildhagen (1934-1936):

Prof. Dr. Eugen Fehrle: Volkskundefragen (Reichsgemeinschaft für Deutsche Volksforschung), September 1934–Juni 1936.

Bundesarchiv Berlin, R 73/318.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Wilhelm Peßler; Reichsgemeinschaft der Deutschen Volksforschung; Deutsche Forschungsgemeinschaft (1934-1937):

Prof. Dr. Wilhelm Peßler: Volkskundefragen (Reichsgemeinschaft für Deutsche Volksforschung), August 1934 - März 1937.

Bundesarchiv Berlin, R 73/324.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Adolf Spamer; Deutsche Forschungsgemeinschaft (1934–1941):

Spamer, Adolf, geb. 10.4.1883, 1934–1941.

Bundesarchiv Berlin, R 73/14819.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Richard Wolfram; Deutsche Forschungsgemeinschaft (1934–1943):

Wolfram, Richard, geb. 16.9.1901, 1934–1943.

Bundesarchiv Berlin, R 73/15870.

Auskunftsersuchen an einzelne Gauleitungen, Hessen-Nassau und Kreisleitungen sowie Ortsgruppen, 1935–1941

(1935-1941). Bundesarchiv Berlin, NS 15/127. Bl. 55f. Hauptstelle Kulturpolitisches Archiv an Gauleitung Hessen-Naussau der NSDAP, Gauschulungsamt, Frankfurt a.M., 16.9.1938, betr. Professor Adolf Spamer, Universität Berlin.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Forschungen zur deutschen Volkskunde, u.a. Karl von Spieß

(1936). Bundesarchiv Berlin, R 58/6646.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, Philosophische Fakultät:

Personalakte Adolf Spamer.

Humboldt-Universität Berlin, Universitätsarchiv, Personalakten, Uk S 163. 6 Bände.

ISGV Digitalisat:

Abschrift

 

Karl Schmëing; Adolf Spamer; Deutsche Forschungsgemeinschaft (1936–1943):

Schmëing, Karl, geb. 15.9.1885, 1936–1943.

Bundesarchiv Berlin, R 73/14336.

 

Else-Marie Wunderlich; Adolf Spamer; Deutsche Forschungsgemeinschaft (1936–1944):

Wunderlich, Else Marie, geb. 25.3.1912, 1936–1944.

Bundesarchiv Berlin, R 73/15902.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (17.02.1936):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1589. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Erste Vorschlagsliste für Reihe, 3 Kreise: Jahreslauf, Lebenslauf, Handwerksbrauch, Auflistung zahlreicher potentieller Themen und Titel

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (11.04.1936):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1572a. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Spamer im April an Berliner Uni berufen, Umzugsstress und Erkältung, daher "Verschollenheit", jetzt Möbel an ihren Plätzen, neues geregeltes Leben kann beginnen, Festlegung Autoren für nächstes Bändchen:
Osterbändchen: Hepding (Gießen) wegen Arbeitsüberlastung abgesagt, Alternativvorschlag Oberstudiendirektor Becker (Heidelberg), lebt in Ruhestand;
Bergmannbändchen: Heilfurth (Leipzig);
Weihnachtsbändchen: Zapf, würde aber am Liebsten nochmal mit Spamer darüber reden, durch Fortgang Sp. aus Dresden war dies leider nicht mehr möglich;

Erntebüchlein: Dr. Stoll von der "Brausi" (Abt. Brauchtum und Sitte Landwirtschaftsministerium) fehlt wohl wegen langjähriger Nierenerkrankung aus, Ersatzvorschlag Herbert Bellmann;
Jägerbändchen: ungeklärt, Kraus (Fortstwissenschaftler, München), früher in Tharandt, Sp. versprochen, geeigneten Mann namhaft zu machen, bisher nicht erfolgt, Wie entgültig entscheiden? Alte "Kanonen" (Becker, [...?]) oder Neulinge (Zapf, Heilfurth), Sp. glaubt in ein oder anderem Fall mutiger Entschluß notwendig, zur Not kann Sp. ja noch eingreifen oder Annahme verweigert werden, wenn rechtlich mgl.? PS: Osterbuch Schmidts v. Sp. als erschreckend schwach empfunden, Frage nach 10 Stück "meines Fastnachtsbändchens"

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (18.04.1936):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1573. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Diederichs wird nach Berlin kommen, Spamer und er wollen sich treffen, Sp. will ihm sein neues Haus und Garten in Lichterfelde zeigen; wenn es aber für Diederichs zu viel ist, kann ihn Spamer auch in Berlin besuchen

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (10.11.1936-15.01.1937):

Drei Briefe zu Spamers Wahl zum Mitglied der Deutschen Akademie München in der Sektion für Deutsche Sprache, Literatur und Volkskunde.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 13. maschinell verfasste Briefe.

Abstract:

1) Mitteilung der Wahl (10.11.1936); 2) Nochmalige Nachfrage wegen Annahme (08.01.1937) mit handschriftlicher Bemerkung Spamers, dass Annahme bereits am 13.11.1936 erfolgt ist; 3) Dankschreiben für Annahme (15.01.1937)

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (08.12.1936):

Brief Spamer an Diederichs-Verlag.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1574. Handschriftl. Brief von Spamer an den Diederichs-Verlag.

Abstract:

Bzgl. "Deutsche Fastnachtsbräuche", Bitte Spamers ihm 10 Stück zu Autorenpreis zu überlassen, will diese am kommenden Dienstag bei Seminarfeier unter Studierenden verlosen, zusätzlich zurückhaltende Bitte um Stiftung einiger Nummern des letzten Diederichslöwen, Dank für heute erhaltene Belegexemplare, Herrn Dr. P. Diederichs schreibt Sp. die Tage, Gruß auch an Herrn Bergmann

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Otto Illgen; Deutsche Forschungsgemeinschaft; Adolf Spamer (1937–1939):

Illgen, Otto, geb. 31.7.1915, 1937–1939.

Bundesarchiv Berlin, R 73/11857.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrif

Robert Schindler; Deutsche Forschungsgemeinschaft; Adolf Spamer (1937–1939):

Schindler, Robert, geb. 2.3.1900, 1937–1939.

Bundesarchiv Berlin, R 73/14300. Spamer als Gutachter

 

Adolf Spamer; Ingeborg Weber-Kellermann; Karl Ewald Fritzsch; Hermann Grapow; Josef Hanika; Rudolf Kötzschke et al. (09.04.1937-10.04.1953):

Geburtstagsglückwünsche 1937-1953.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 28. maschinell und handschriftlich verfasste Dokumente.

Abstract:

1) Geburtstagsglückwünsche des Dekans der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin an Spamer zum "fünfundfünfzigsten Geburtstag" (09.04.1937), Anmerkung: Spamers Geburtsjahr ist 1883, 1937 ist er 54 Jahre alt geworden; 2) Glückwünsche zum 60. Geburtstag Spamers von Kellermann (07.04.1943), Fritzsch (08.04.43), Hermann Grapow (Dekan) im Namen der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Wilhelm-Universität (08.04.1943), von Universitätskurator in Berlin (10.04.1943); 3) Glückwünsche zum 65. Geburtstag Spamers von Bayer. Verein für Heimatpflege Landesstelle für Volkskunde gez. von Geschäftsführer Hanika inklusive handschriftl. Ergänzung (05.04.1948), von Kötzschke persönlich und im Namen der Sächsischen Kommission für Geschichte (05.04.1948), von Frings (06.04.1948), von Rektor und Studentenrat im Namen der Akademie der bildenden Künste zu Dresden (09.04.1948), von der Betriebsvertretung der TH Dresden als Sprecher der gesamten Belegschaft (10.04.1948), von Rocholl im Namen der Abteilung Hochschulen und Wissenschaft des Ministeriums für Volksbildung mit Verweis auf gelistete Buchgabe in Anhang (10.04.1948); 4) Dankschreiben Spamers an Landesregierung Sachsen (Ministerium für Volksbildung, Abteilung Hochschulen und Wissenschaft), z. H. von Oberregierungsrat Rocholl (24.04.1948):  Danksagung für Geburtstagsglückwünsche und Buchspende; 5) Dankschreiben von Spamer an Stroux (Präsident der DAW) für erhaltene Geburtstagsglüchwünsche (19.04.1951); 6) Glückwünsche zum 70. Geburtstag Spamers von Walter Friedrich (Präsident DAW)  persönlich und im Namen des Präsidiums der Deutschen Akademie der Wissenschaften (08.04.1953): Würdigung der wissenschaftlichen Laufbahn Spamers, von Irmscher persönlich und im Namen der Kommission für spätantike Religionsgeschichte der DAW, von Frings (Präsident) im Namen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften (08.04.1953), von Weber-Kellermann (09.04.1953): erwähnt beigefügtes Büchlein, von Schewe auf Karte der DAW (09.04.1953), von Willers (Dekan der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften der TH Dresden) im Namen von sich und seinen Kollegen (09.04.1953), vom Rektor der TH Dresden Koloc im Namen der Hochschule (10.04.1953) und rein handschriftlicher Glückwunschbrief mit Absender aus Dresden (08.04.1953)

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Beobachtung Georg Schreiber, Auflösung Institut für Volkskunde, 1938f.

(1938-1939). Bundesarchiv Berlin, R 58/5738. betr. u.a. Spamer.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Adolf Spamer; Johannes Stroux (17.02.1938):

Urkunde Spamers bzgl. Mitgliedschaft an Berliner Akademie der Wissenschaften.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 17. unterzeichnet von Stroux.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (26.02.1938):

Brief Diederichs an Spamer.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1575a. maschinell verfasster Brief Diederichs an Spamer.

Abstract:

Reaktion auf Besuch von Vertreter des Verlags Böhlau und Verhandlungen zwecks Übernahme von Sp. Mansukript an Diederichs Verlag, Frage an Sp. bzgl. Drucklegung, Prof. Röhrl offenbar abgesprungen (Brief beigelegt im Original, Sp. soll ihn wieder zurückschicken)

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (20.05.1938):

Vorkalkulation.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1575b. maschinell verfasste Vorkalkulation an Spamer.

Abstract:

Vorkalkulation A. Spamer: Hessen-Buch, Auflage 2500 + 300 Expl. Zuschuss (Format: Hain "Trachtendorf")

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (11.08.1938):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1576. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Unverhoffte Wendung der Dinge, Sp. persönl. nicht von Böhlau-Leuten gehört, Ferien verbracht in Beilstein, Trier, Saarbrücken, Sauerland (Oberhundem), war faul nicht nur im Schreiben, Bezugnahme auf letzten Brief Diederichs bzgl. Italienreise, daher Antwortbrief von Sp. hinausgezögert, kühner Plan Spamers: Reise nach Bulgarien, jetzt: Arbeit an Hessenkunst, Vollmanuskript in Spamers Besitz, bei Böhlau (vermutl. schon an D. gesendet): Vorwort, Bildherkunftsverzeichnis, Dankliste, Literaturverzeichnis, Inhaltsverzeichnis, Strichätzungsvorlagen, Zeichnung der Karte (hatte alles neben gekürzter Fassung Landauer behalten), am einfachsten, wenn D. Sp. baldmöglichst Material zusenden könnte zwecks Zusammenstellung

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (23.01.1940):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1577. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Bedauern wegen nichtzustandegekommenen Treffens, Sp. kam seit längerem nicht dazu, sich zu melden, da Arbeit keine Zeit für eigenes Schaffen ließ, Kohle fehlt, daher Hände klamm waren und keine Schreiblust aufkommen ließ, Sp. nun wieder 4 Wochen mit Heizmaterial versorgt, Dank an D. für prächtige Weihnachtsüberraschung: beruflich interessant: '[ind.?] Keramik', 'Iranische Märchen'; zu Besinnlichkeit und Freude: Oberkoflers 'Bannwald', Hartmanns Epen in Prosaübertragung, Merkers 'Bäuerliches Jahrbüchlein', Iranische Märchen, Bücher als Zeichen wirklich freundschaftlicher Gesinnung interpretiert trotz der Probleme mit der "Hessenkunst" (geht nicht so wie erhofft), Schreiben an Dr. Zeh bislang ohne Antwort (vlt. wieder quergeschossen worden, vlt. Kriegszeiten als Hindernis), Verweis auf Rezensionen, Besprechungen zur "Hessenkunst": Lerner in "Frankfurter Wochenschau" (heute); Schier in "ihrer" Zeitschrift; Hepding in 37. Band der "Hessischen Blätter für Volkskunde"; Grohne im neuen Heft der "Niederdeutschen Zeitschrift für Volkskunde"; Otto Lehman[n?] hat kürzlich Rezension an Sp. verschickt

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vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (27.01.1940):

Brief Diederichs an Spamer.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1578. maschinell verfasster Brief von Diederichs an Spamer.

Abstract:

Freude über gelungenes Geschenk (Verlagskinder), Sp. freundschaftl. Verbindung zu Verlag als Vorzug herausgehoben, Hoffnung Diederichs bald mal wieder in Berlin sein zu können (für Anfang übernächster Woche vorgenommen), "Wer ihnen wohl in Darmstadt auf den Zeh getreten hat?"

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vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (23.03.1940):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1579. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Dank und Gruß bzgl. Osterfeiertage, Ankündigung morgiger Reise nach Dresden auf 2-3 Tage (über Jahre nicht gesehen), leider keine Zeit Diederichs zu besuchen, zum Monatsende schon wieder Notprüfungen angesetzt

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vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (31.01.1941):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1580. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Freude über Bild "ihrer drei Damen", Weihnachtsüberraschung erst zu Neujahr erhalten, da Sp. in Dresden war, bedankt sich für Geschenk und betrachtet es als äußeres Zeichen der Freundschaft, würde gerne mal wieder nach Jena kommen, , nun aber wieder Semester mit entsprechend vielen Verpflichtungen, Suche nach neuer, besser heizbarer und wärmerer Wohnung, nicht viel zu berichten, seit 21./22.12. Ruhe vor Fliegerangriffen, i. A. im Klaren, dass großer Schlag im Stil von Bremen oder Wilhelmshaven bevorsteht, im Gegensatz zu vorherigem Winter, auch die Bibliotheken noch geöffnet, Seminare wohl durchwärmt, Verweis auf Wählers "Thüringer Volkskunde": noch nicht bis Ende studiert, aber in jedem Fall beste aller landschaftl. Volkskunden, erwähnt Schülerdissertationen:  Gelehrtes Werk über Geschichte der Zauberbücher (nichts für "Löwen", zu fachgelehrt geschrieben); Arbeit über Beitrag des Barock zur dt. Volksforschung, sonst dürftige Dissertationsversuche im akademischen Alltag, lebhaftes Seminar über dt. Volksprophetie

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vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (25.09.1941):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1581a. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Sp. hat D. verfehlt, war in Dresden, Pläne, mal nach Jena zu reisen sind bisher nicht umsetzbar gewesen, bzgl. Böhlau-Verlag: Sp. mit Frau Simons (Leiterin) aneinandergeraten, Sp. hat sie angefaucht, "wie es ihr wahrscheinlich noch in ihrem Leben nicht passiert ist", obwohl sie eigentlich für Sp. kluger, viel interessierter und sehr liebenswürdiger Mensch ist; ging um Hessenbuch, das sie noch immer gerne verlegt hätte, dazu noch nicht gerade höflicher Brief Spamers an sie, mittlwerweile wieder ganz gut aus der Welt geschafft, Ersatz Spamer an Simons: Band Sachsen der Dt. Volkskunstreihe, weitere Herausgeberschaften abgelehnt, da wenig Zeit und Zugehörigkeitsempfinden zu Diederichs Leuten, Sp. arbeitet nach 2,5 Wochen Ferien in Berchtesgaden bei Kriß momentan an entsprechendem Sachsenbuch (Bildteil fertiggestellt, Text bis Oktober geplant), dadurch Plan bzgl. 'Deutsche Volkskunde im Rahmen der europäischen Bilderbogenforschung' erstmal zurückgestellt, Furcht vor dipl.-polit. Schwierigkeiten, Frage, ob Thema aktuell schreib- und verlegbar? Möglich wäre: "Geistliche Hausmagd", dürfte aber für Verlag Diederichs nicht in Frage kommen, eingebettet in volkskundl. Devotionalliteratur die unzeitgemäß, Hineinspielen von niederdt., tschech., dän., engl. Texten; Plan Geschichte des dt. Bilderbogens z. Z. ebenfalls nicht durchführbar, da keine Zeit und kein Geld für Reisen; Metapheraufsätze: "Krankheit und Tod als Metapher" (etwa 3/4 in "Niederdt. Zeitschrift f. Volkskunde" erschienen); "Spiele des Krieges und der Politik" (will Harmjanz für "Zeitschrift für Volkskunde"); "Satirische Speisekarten und vom Fressen aus Haß und Liebe"; nicht immer ganz erfreulicher Gesundheitszustand Spamers, besondere Freude über Sendung des prächtigen Werkes von Emerich Schaffran "Die Kunst der Langobarden in Italien", Sp. bis 15. Oktober in Berlin, 2. Hälfte in Dresden

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vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (26.12.1941):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1582. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Dank für Weihnachtsgeschenk, Plan: Abtragung Briefschuld, dann Lektüre des Geschenkes, dann Sachsenkunst vom Leibe schreiben, um Zeit für gemeinsamen Plan zu haben, der Vorarbeiten bedarf, die ohne die großen Büchereien der zwischenstaatlichen Gesellschaften in Berlin unmöglich sind, einstweilen nur neues volkskundl. Schrifttum von Rumänien, Bulgarien, Ungarn griffbereit, erwähnt kürzliches Zusammentreffen zw. Sp. und D. ("auf einen Sprung"), hofft auf Wiedersehen in Berlin 1942, Sp. bis Osterferien an Berlin gekettet, dann Besuch in hessischer Heimat geplant (jahrelang nicht mehr gesehen), Neujahrswünsche auch an Gemahlin und Töchter

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Adolf Spamer; Peter Diederichs (30.12.1941):

Brief Diederichs an Spamer.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1583. maschinell verfasster Brief von Diederichs an Spamer.

Abstract:

Verw. auf neulichen Besuch bei Sp., sehr kurz, aber recht erfreulich, Freude über Spamers Vorhaben, über Probleme der europäischen Volkskunde zu schreiben, Hoffnung auf Abschluss bis Jahresmitte

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vorhanden

 

Werner Hoppe (1943):

Hoppe, Werner: "Bericht eines Spamer-Schülers aus dem Osten". Sonderdruck aus: Volkswerk, Jahrbuch des Staatlichen Museums für Deutsche Volkskunde. Eugen Diederichs Verlag Jena. Mit Widmung des Autors an Spamer.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 27. Aufsatz.

Abstract:

Aufsatz erschienen in: Konrad Hahm (Hg.): Volkswerk. Jahrbuch des Staatlichen Museums für Deutsche Volkskunde. Jena 1943, S. 267f. Inhalt: Bericht eines Spamer-Schülers, der als Soldat in den "Osten" (Wjasma-Rschew) gekommen sei, daneben Versuche "über die Sachgüter den Menschen und über den Menschen den Volkscharkater zu erkennen", Bericht von Aufnahmen und Zeichnungen einiger Häuser, die ihm als Quartier dienten, und ihrer Gegenstände, Verweis auf positiven Einfluss Wilhelm Heinrich Riehls und Adolf Spamers für seine Beobachtungen und Überlegungen, Verweis auf Spamers "Hessische Volkskunst"

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vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (30.03.1943):

Brief Diederichs an Spamer.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1584. maschinell verfasster Brief von Diederichs an Spamer.

Abstract:

Erwähnt Urlaub in Jena, daher Zeit, Brief an Sp. zu diktieren, Frage n. Befinden, lange keine Meldung von Sp. an D., Nachfrage bzgl. "Europäische Volkskunde", D. vlt. die nächsten Tage in Berlin, wohl keine Zeit nach Lichterfelde zu kommen, aber will anrufen, eventuell Treffen in Stadt mgl., erwähnt Heimgang Hahms, D. möchte alles daran setzen, dass das von Hahms begonnene Volkskunde-Jahrbuch auch weiterhin erscheint, Hoffnung auf weitere Mitarbeit Spamers

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vorhanden

 

Adolf Spamer; Franz Lerner; Lili von Haebler (23.11.1943-06.07.1953):

Korrespondenzen zwischen Adolf Spamer, Franz Lerner und Lili von Haeber.

Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, O 59 Spamer, 41. handschriftl. und maschinell verfasste Dokumente.

Abstract:

1) Brief von Spamer an Lerner (23.11.1943): Antwort Spamers auf Brief Lerners, Spamer gesundheitlich noch nicht vollständig rehabilitiert, aber wieder aktionsfähig und tatendurstig ("es geht Alles von vorne an, ergo bin ich jung, ungeachtet des Geburtsscheines und der weißen Haare"), er lernt jetzt Russisch (schon als Student immer beabsichtigt), Rückkehr Spamers in Heimat um Rhein, Main, Lahn (wachsender Herzenswunsch) oder nach Berlin (aus Pflicht und Dankbarkeit ggn. Fakultät) derzeit nicht mgl., aktuelle Hoffnung hier aus Nichts etwas aufbauen zu können, Spamer bringt kurze Bestandsaufnahme (Eckehartausgabe, Lieferungen dt. und lat. Texte), erwähnt Fotos unveröffentlichter Mystikertexte, die samt fertiger Manuskripte in Berlin verbrannt sind, unklar, inwiefern zugrundeligende Handschriften noch existent, Anmerkung: "Wäre es nicht richtiger, ich schriebe einen Aufsatz: 'Mein Schüler Franz Lerner?"; 2) Brief von Spamer an Lerner (21.03.1944): Atlas-Lieferung von Lerner bei Spamer eingetroffen, kann dieser für Versuch der Wiederaufnahme der Arbeit nach langer Krankheit gut gebrauchen (Aufsatz über "Grundlagen einer volkskundlichen Kartographie" für die "Niederdeutsche Zeitschrift für Volkskunde und als Festschrift für John Meier), Anmerkungen über Bücherliste von Lerner und Auflistung von aktuell nicht zu erhaltenen Büchern (z. B. Sonderdruck des Aufsatzes "Um die Prinzipien der Volkskunde" fehlt Spamer noch), Bitte an Lerner bzgl. Ackermannkatalogie, anbei für Lerner: Sachsenband der "Deutschen Volkskunst"-Reihe (bereits 2 Jahre vorher gedruckt, erst jetzt im Handel), Bemerkung über Nachtangriff in Frankfurt (Hoffe, dass "Ihr Heim auch diesmal verschont blieb), Bemerkungen über prekäre Lage der Wissenschaft in Berlin; 3) Brief von Spamer an Lerner (13.04.1944): Antwort Spamers auf Mitteilung Lerners bzgl. des zerstörten Frankfurts, Lerner offenbar von Luftangriffen selbst betroffen; 4) Brief von Spamer an Lerner (27.07.1944): Genesung viel langsamer als gedacht, seit 2 Jahren kein Dienst mehr in Berlin, 2 von Spamers Doktorandinnen beenden ihre Arbeiten in Radebeul, Spamer nimmt Dr.-Prüfungen ab, beurteilt Habil.-Schriften, hat manchmal 4-5 Tage pro Woche Besuch zu fachlichen Besprechungen, manchmal auch von ehem. Schülern, aktuell noch keine größeren Arbeiten, fehlt auch Material dazu, geplante Reise nach Hessen wird vorläufig wohl nichts, bis jetzt Lage in Dresden ruhig, aber schlechte Vorahnungen ("Aber einmal werden ja wohl auch hier die Bomben niedergehen"); 5) Brief von Spamer an Lerner (01.02.1949): Antwort auf Lerners "Gedenken zur Jahreswende", für März geplante Hessen-Reise, Spamer stark eingebunden in neuen Berufsalltag, v. a. Lehrtätigkeit, alle 14 Tage für 3-4 Tage in Berlin bei Akademie der Wissenschaften, nichts zu klagen, nur gesundheitlich dürfte es besser sein, Bemerkungen über zerstörtes Frankfurt ("Wie wird Frankfurt, wenn ich es demnächst wiedersehen sollte, ausschauen?"); 6) Brief von Lerner an Spamer (21.11.1950): Hilfgesuch Lerners bzgl. volkskundlichen Materials für "Geschichte des Puddings" und bzgl. Empfehlungsschreiben von Spamer für Bewerbung Lerners als hist. Kustos an Städt. Histor. Museum ("seit 1922 dein Schüler"), Bemerkungen zu aktueller Tätigkeit als "wissenschaftlicher Schriftsteller" und Erwähnung diverser Projekte, Lerner erwähnt Arbeit Spamers über Hungersnot von 1817, bedauert, dass Spamers Besuch in Semesterferien nicht geklappt hat; 7) Antwort Spamers auf Lerners Brief vom 21.11.1950 (28.11.1950): Ankündigung ausführlicher Antwort für Freitag inkl. Gutachten, erwähnt (scherzhaft) Beschwörungsarchiv, das seine Assistentin v. Haebler aufgebaut hat, erwähnt außerdem seinen Schlaganfall vom 5. Juli (rechtsseitige Lähmung), daher kein Besuch und keine Auskünfte zu Material für Lerners "Geschichte des Puddings" mgl.; 8) Antwortschreiben Lerners an Frl. v. Haebler auf Brief Spamers vom 28.11.1950 (04.12.1950): Lerner bezeichnet sich als "einer der ältesten Schüler Sp.s", Bitte um Information zu Zustand und Befinden Spamers, Bitte, dass Sp. nichts bzgl. seiner Hilfegesuche unternehme, Bitte um Nachricht über Änderungen im Krankheitsverlauf; 9) Brief Spamers an Lerner (02.12.1950) bzgl. Berwerbungsempfehlung mit Bitte um Korrekturen, falls diese entsprechend der gesundheitlichen Umstände ungenügend zweckhaft ausgefallen ist, Spamer verspricht Hilfegesuch bzgl. "Pudding-Historie" an alle Bekannten weiterzugeben ("es sind ja leider nur wenige"), Teuerungsheft als weitere Beigabe erwähnt; 10) Lerner an Spamer (16.01.1951): Dank für Empfehlungsschreiben vom 02.12. und für zwei Drucksachensendungen (später im Text erwähnt Lerner Theuerungsbüchlein und Akademie-Aufsatz Spamers über Zimmermann), Bewerbung auf Kustos-Stelle doch nicht mgl., da aktueller Inhaber (Dr. Bingemer) doch noch weitermacht, Empfehlung des Städt.-Luitpoldmuseums in Kulmbach/Ofr. (Schnitzarbeiten des Altbauern Andreas Fischer von Seidendorf aus 20. Jh.), Bemerkungen über volle Auftragslage, jedoch keine Festanstellung in Sicht; 11) Antwort von Haebler an Lerner auf Brief vom 04.12.1950 (11.12.1950): Bemerkungen zu Krankheitsverlauf und aktuellem Zustand, Frl. Angerstein pflegt Spamer aufopfernd, Hoffnung, dass Spamer ab Februar Sanatorium in Bad Liebenstein besuchen kann; 12) Spamer an Lerner (11.08.1951): Dank Spamers für ausführlichen Brief Lerners, von Lerner benötigte alte Kochbücher existieren nicht mehr, da Dresdner Handschriftenbestände mit wenigen Ausnahmen zerstört, Gesundheitszustand immer noch sehr labil; 13) Brief Spamers an Lerner und Familie (08.05.1952): Entschuldigung für verspätetes Antwortschreiben auf ihre "besorgte Anfrage an Frl. v. Häbler", Bemerkungen über immer noch schlechten und labilen Gesundheitszustand, aber auch geringe Fortschritte, u. a. Dank an Lerner für "Schrift über die Geschichte der Puddingform"; 14) Antwort von Lerner an Spamer auf Brief vom 08.05.1952, (22.05.1922): immer noch Arbeit an Kulturgeschichte der Süßspeisen plus diverse andere Arbeiten, Frage an Spamer bzgl. Kloster Pfanstiel bei Weilburg/Lahn (Stiel vom Breipfännchen des Jesukindes soll dort verehrt worden sein); 15) Brief von Spamer an Lerner (20.05.1952): Bitte an Lerner über Existenz und Zugänglichkeit eines Exemplars des Romanus-Büchleins in der Gustav-Freytag-Bibliothek in Frankfurt zu recherchieren ("'Romanus-Büchlein vor Gott der Herr bewahre etc. Lancaster. Louis Enßlin (48 S.) 8'", Spamer hat begonnen, über Kommentar zu Segenstexten des Romanus-Büchleins zu arbeiten; 16) Brief von Spamer an Lerner (29.07.1952): Antwort und Dank bzgl. Auskunft über Romanus-Büchlein, leider keine Informationen bzgl. Lerners Frage über die geistl. Ausdeutung der Puddingzubereitungsformen, Gesundheit weiterhin wechselhaft; 17) Antwort von Lerner an Spamer auf Brief vom 29.07.1952 (15.08.1952): betr. Verlagsort, Verlagsangabe des Romanus-Büchleins der Frankfurter Bibliothek, Konkretisierung der Frage über Verbindung zw. Legende vom Breipfännchen und mittelalterlicher Frauenmystik, Bitte mittels Frl. Häbler in Landesbibliothek Dresden Informationen über Tunierbuch (Göding, 1584) einzuholen, Genesungswünsche; 18) Antwortbrief Spamers an Lerner (06.09.1952): Tunierbuch noch vorhanden, aber im Krieg so zerstört, dass kaum noch etwas erkennbar, Verweis auf Abdruck in Erich Haenels "Der sächsischen Kurfürsten Tunierbücher", Stellungnahme bzgl. Verlagsspekulationen im Kontext des Romanus-Büchleins (Spamer v. Lerners Erklärung nicht überzeugt); 19) Antwortschreiben Haeblers in Vertretung Spamers auf einen Brief Lerners vom 9.10.1952 (03.11.1952): Spamer im Krankenhaus (Lungenentzündung), Bemerkungen bzgl. Lerners Hinweise im Kontext des von Spamer geplanten kommentierten Romanus-Büchleins; 20) Brief Lerner an Spamer (13.06.1953) bzgl. gleichzeitig versandter Drucksache (Sonderdruck und Prospekt v. Lerners Holzhausen-Büchern), Hoffnung auf baldige Tagungsteilnahme in der Nähe, Lerner gut mit Aufträgen versorgt, Tochter Hede inzwischen Dr.rer.nat. (Assistentin ihres Lehrers in Gießen), Sohn Frieder Dipl.Ing. (Statiker in Offenbacher Stahlbaufirma); 21) Brief Spamers an Lerner (01.02.1953) bzgl. Sendungen Lerners; 22) Todesmitteilung: "Professor Dr. Adolf Spamer verschied am 20.06.1953", gez. "Die HInterbliebenen"; 23) Antwort Lerners auf Todesmitteilung an Haebler (28.06.1953): Lerner von Nachricht überrascht, Beileid an (Lerner unbekannte) Hinterbliebene, Bitte um kurze Mitteilungen über die letzten Monate Sp., Wo letzte Ruhestätte?, Lerner hat Nekrologe an Hessischen Rundfunk und an Franfurter Allgemeine Zeitung geschickt (bislang unveröffentlicht), Nachricht an Hepding bzgl. Würdigung in Hess. Bl. f. Volkskunde ("Herrn Hepding/Gießen habe ich heute dazu meine Aufzeichnungen über A.Sp. aus der Kriegsgefangenschaft zugeleitet), Nachfrage bzgl. Fortschritt des Kommentars zum Romanus-Büchlein, Was wird daraus und aus dem sonstigen lit. Nachlass?;
24) Antwort von Haebler auf Brief Lerners v. 28.06.1953 (06.07.1953), Sp. hat Lerners Brief noch erhalten, war in letzten Tagen allerdings bewusstlos, letzter Besuch Haeblers im Mai, am 20.05. empfing Spamer noch Prof. Fraenger aus Berlin, danach Verschlechterung des Gesundheitszustandes, Zusammenfassung der Beisetzung: Reden eines Prof. der TU Dresden, eines anderen der Akademie, von Herrn Sieber für Institut, Dr. Fritzsch für Schüler, Spamer hatte kaum Verwandte, nur im Westen, Frl. Angerstein, Schwiegermutter v. Spamers Neffen als einzige Leidtragende, Nekrologe in Annalen der Deutschen Akademie geplant, Zukunft des Romanus-Büchleins und Nachlass noch unklar (Testamentseröffnung erst in 6 Wochen), mit "Jon" (sic!) Meier, Prof. Wähler, Prof. Spamer drei Volkskunder der alten Generation in kürzester Zeit verstorben

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vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (08.01.1944):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1585a. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Feldanschrift Diederichs Sp. nicht bekannt, daher Schreiben nach Jena, Verw. auf Brief v. D.: daraus schließt Sp. , dass 2 seiner Schreiben und der Sachsenband nicht bei D. angekommen sind, kamen allerdings auch nie zurück, wohl noch in Jena, Diederichs Verlag in Lpz. in Mitleidenschaft gezogen ("Löwen" in Lpz Fell zerzaust, "Stammhöhle" in Jena zum Glück nie ganz verlassen), Verweis auf Leipziger Löwenjagd und Löwin Polly, die sich zitternd im Klo im Hotel "Blücher" befand, Hotel "Blücher" Reisestammsitz Sp. in Lpz. seit 40 Jahren, fragt sich , ob Hotel noch steht, Sp. freut sich immer wieder zu hören, dass es D. in Brüssel verhältnismäßig gut traf, teils scherzhafte Bemerkungen zu Wiederaufnahme der Reihe "Volksart und Brauch", erwähnt, dass seine erste selbstständige Arbeit anlässlich der Frankfurter Heimarbeitausstellung 1908 den Haararbeiterinnen galt, sammelte Material für Lexikon der Haarhändlersprache, sammelte Material im Haararbeiterinnendorf Erda (nahe Gießen, Wetzlar), kannte alle Frauen und Kinder (Männer bis auf Jahreswende in Siegerländer Gruben zum Arbeiten), hatte Material weit über Thema hinaus, Plan nach 40 Jahren wieder dorthin zu reisen, wollte altes (hauptsächlich bislang unveröffentlichtes) mit neuem Material konfrontieren, Aufzeichnungen und damit Projekt viel jedoch kürzlich Flammen zum Opfer, Sp. erwähnt lange Krankheit, daher "Deutsche Volkskunde im Rahmen der europäischen Volksforschung" ins Stocken geraten, zudem Mangel an Büchereien der zwischenstaatlichen Gesellschaften und fremdvölkischen Institute, Plan könnte höchstens völlig abgeändert werden, geretteter Bestand: beide Volkswerk-Jahrbücher, das Meiste aus Diederichs-Verlag; detaillierte Auflistung des fehlenden Bestandes: hauptsächlich aus "Märchen der Weltliteratur" und erste richtige Verlagsschrift des Diederichs-Verlags (E. R. Weiß: "Die blassen Cantilenen"), wollte Sp. eigentlich D. schenken für Verlagsarchiv, da laut Niels Verlag kein Exemplar mehr besitzt

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (14.04.1944):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1586. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Freude über Rückerstattung aller verlorenen Bände des Verlages durch D., Sp. beschreibt urspr. Plan der "Dt. Volkskunde im Rahmen der europ. Volksforschung", beklagt fehlende Mglk. an nichtdt. Schriften und Werke heranzukommen (früher in Berlin bequem mgl.), trotzdem Hoffnung in Kürze gangbaren Weg zu finden, gesundheitliche Besserung Spamers, Berlin-Tätigkeit allerdings noch nicht möglich, sowieso fast alle Berliner Volkskundestudenten seit Exmatrikel (Ende des letzten Semesters) in kleinere Universitäten abgewandert, um Kriegsgeschehen auszuweichen, eine seiner Doktorandinnen seit etlichen Monaten in Radebeul, zwei weitere für die nächsten Monate angemeldet, Zerstörung Altfrankfurts trifft Spamer am stärksten von allen, Beschreibung des Frühlings im Elbtal, an den Lößnitzhängen

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Peter Diederichs (26.12.1944):

Brief Spamer an Diederichs.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, NL Died 1587a. Handschriftl. Brief von Spamer an Diederichs.

Abstract:

Dank für weihnachtl. Briefgruß und Verlagsgeschenk (dritter Volkswerkband), Lob der Redaktion (Erich) und des Herausgebers (Hahms), sei Sp. Initiative gewesen, Hahms für Jahrbuch zu gewinnen, nach Sp. ist  D. jetzt in Kassel tätig ("Reize der Stadt wohl alle der Vergangenheit" angehörend), Sp. erstmals seit 2 Jahren wieder in Berlin gewesen f. 3 Tage, beschreibt Straßen in "grotesken Trümmerfluchten" als weit ästhetischer wirkend denn früher, stellen Sächsiche Schweiz in den Schatten, geht Sp. wieder entschieden besser, alter Radebeuler Arzt als Wunderheiler, aber Sp. noch keinen Sonderbelastungen gewachsen, in der Lößnitz alles ruhig, "Quo usque tandem...?"

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vorhanden

 

Adolf Spamer (11.11.1945):

Brief Spamer an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 671, Nr. 55. handschriftl. Brief.

Abstract:

Lebenszeichen von Spamer, Hepding als Leiter der Uni-Bibliothek (de facto immer, vermutlich jetzt auch de jure) in Gießen bezeichnet, Spamer bezeichnet sich als wieder aktionsfähig und tatendurstig, wenn auch Überbelastung noch nicht gewachsen, Rückkehr nach Berlin aktuell nicht möglich, Wiedereingliederung in einstige Dresdner Stelle, in Dresden und Leipzig alles volkskundliche Material restlos vernichtet (Bücher, Bilder, Archivstoffe), in Marburg volkskundliche Sammlung wohl noch intakt, bzgl. geimeinsamen Bekanntenkreis: [Wähler?] sitzt noch immer unbestätigt, etwas nervös in Erfurt, Rudolf Kriß nach 1,5 Jahren Gefangenschaft, Todesurteil und schwerer Erkrankung nun gerettet, genesen und aktueller 1. Bürgemeister von Berchtesgaden, Frl. Hain bei Mutter in Groß-Auheim, zu John Meier und [T...?] noch keine Verbindung

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vorhanden

 

Alexander Scharff; Adolf Spamer (06.07.1946-03.08.1946):

Zwei Briefe von Dekan Alexander Scharff betr. Berufung von Adolf Spamer an die Philosophische Fakultät der Universität München.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 18.

Abstract:

1) Antwort auf indirekte Nachfrage Spamers bzgl. einer Berufung an Münchner Universität (06.07.1946): Fakultät würde Spamer sehr gerne aufnehmen, es exisitiert bis dato allerdings noch kein Lehrstuhl für deutsche Volkskunde, ungewiss, ob und wann sich an dieser Sachlage etwas ändert; 2) Bitte um Rücksendung eines Fragebogens (03.08.1946)

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vorhanden

 

Franz [Stemmans?]; Adolf Spamer (27.12.1946-03.02.1947):

Zwei Briefe von Dekan Franz [Stemanns?] mit der Anfrage an Adolf Spamer bzgl. einer Gastprofessur an der Philosophischen und Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 18. handschriftlich und maschinell verfasste Briefe.

Abstract:

Zweiter Brief (27.12.1946) wiederholt die Anfrage des ersten Briefes (03.02.1947), da bislang ohne Antwort

 

Technische Hochschule Dresden, Philosophische Fakultät:

Personalakte Adolf Spamer.

Technische Universität Dresden, Universitätsarchiv, II/869.

 

Adolf Spamer (02.01.1947):

Brief Spamer an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 671, Nr. 59. handschriftl. Brief.

Abstract:

Sp. meldet sich nach langer Zeit wieder, erwähnt Georg Koch, von dem er lange nichts mehr vernommen hat, Sp. hat keine genaue Anschrift Hepdings, gemäß Zeitung in Gießen nur noch Rumpfuniversität, Marburger Sammlung gemäß Nachrichtenstand Spamers nach Kassel abgewandert, Vk. sei z. Zt. unerwünscht in Gießen (anders wohl als in Göttingen, Bonn), Planung eines volkskundlichen Instituts an Akademie der Wissenschaften, dazu Idee Spamers: Corpus d. Segen u. Beschwörungen v. Verband auf Akademie zu übertragen, könnte mit dort verfügbaren Mitteln in ein paar Jahren fertiggestellt werden, in Verband John Meier nicht genug an Corpus interessiert, wird dort nie was, Meier mehr und mehr auf Volksliedwerk fokussiert, gegenwärtige Zonentrennung für Sp. keine unüberwindbare Schwierigkeit bzgl. Wiederaufnahme der Arbeit in Gesamtraum, gesundheitl. Schwierigkeiten erwähnt, oft wöchentliches Pendeln zw. Berlin (Sitzungen, Beratungen der DAW) und Dresden (Institut), Verantwortung für neues Vk.-Seminar, Bücherei muss wieder aufgebaut werden, "lebe nach dem logischen Fehlschluß:' Alles geht von vorne an, ergo bin ich jung", unter neuen Umständen russische Sprachstudien leider unmgl., erwähnt Aushilfsangebot auf 4 Wochen als Russischlehrer in Oberschule, leider keine Zeit dafür, Frage an Hepding n. "Atlas der deutschen Volkskunde": Was daraus geworden?, Materialien waren auf Schloß Birstein, erwähnt Paula Georgi (Altersheim in Licherstraße), kursiert wohl Rundschreiben Lauffers mit falscher Behauptung, Spamer liege in Dresdner Krankenhaus

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vorhanden

 

Karl Helm (22.07.1947):

Brief Helm an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 671. Nr. 62. handschriftl. Brief.

Abstract:

Reaktivierung der Hessischen Vereinigung für Volkskunde, außerdem: Spamer lese in Dresden keine Volkskunde mehr, nur noch Altgermanisches, sei dem Leiter des neuen Kulturamtes Ludwig Renn beigegeben, Spamer sei außerdem nach Münster berufen, Helm schlägt jedoch vor Spamer für neuen Volkskunde-Lehrauftrag in Gießen zu gewinnen

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vorhanden

 

Theodor Frings; Theodor Brugsch; Karl Ewald Fritzsch (1948/1952):

Schreiben und Unterlagen betr. Spamers Mitgliedschaft in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 22. maschinell verfasste Dokumente.

Abstract:

1) Satzung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften gez. von Brugsch (Vizepräsident der Deutschen Verwaltung für Volksbildung) am 07.07.1948 (12.05.1948); 2) Mitgliederliste der philologisch-historischen Klasse der Sächsichen Akademie der Wissenschaften (01.06.1949); 3) Einladungsschreiben zur Öffentlichen Sitzung der SAW am 18.06.1949 und Zusatz mit Ankündigung von Ministerbesuch (13.06.1949); 4) Ablaufplan der Sitzung vom 18.07.1949; 5) Abschrift des Protokolls der am 13.02.1951 stattgefundenen Unterredung zw. Prof. Frings und Dr. K. E. Fritzsch betr. Mittel zur Finanzierung des Institutes für Volkskunde (24.02.1951); 6) Ankündigung über Einführung von Sitzungsgeldern für SAW-Mitglieder (12.04.1952)

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Theodor Frings; Adolf Spamer (1949/1951):

Korrespondenz zwischen Spamer und Frings betr. Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (5 Briefe).

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 22. 5 maschinell verfasste Briefe.

Abstract:

1) Frings an Spamer (01.06.1949): Begrüßungsschreiben des Präsidenten Frings zur Wahl Spamers in die philologisch-historische Klasse der Sächsischen Akademie der Wissenschaften; 2) Spamer an Frings (31.10.50): Entschuldigung Spamers bzgl. Nichtteilnahme an den Sitzungen der SAW aufgrund seines Schlaganfalls vom 05.07.1950, Mitteilung der Berufung vom 08.07.1950 an die Leipziger Universität und Ankündigung, die Stelle in diesem Jahr nicht mehr effektiv antreten zu können; 3) Spamer an Frings (15.12.1950): Reaktion auf Besuch von Dr. Schewe bei Spamer, Ausführungen über gegenwärtige und zurückliegende Situation des Dresdner Instituts, das nun in SAW eingegliedert wurde, Bitte Spamers an Frings, mit ihm Rücksprache zu halten und ihn nach Möglichkeit einmal zu besuchen; 4) Frings an Spamer (06.03.1951): Reaktion von Frings auf Spamers Emeritierung; 5) Spamer an Frings (19.09.1951): Reaktion Spamers auf von ihm erhaltene Durchschläge der Schriftwechsel zw. Frings und Nedo und zw. Stohmann (in Frings Auftrag) und Fritzsch, Bedauern über Nichterscheinen von Frings in Dresden, Bemerkung in Zukunft keine Rechnungen mehr zu unterschreiben, da krankheitsbedingt keine Kontrolle möglich, Bitte um Information über getroffene Regelung und um weniger Schonung

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer; Eduard Erkes; Helmut Holtzhauer; Dyck; Jurk; Gerhard Harich et al. (27.04.1950-01.04.1952):

Korrespondenz zur Berufung und Emeritierung Spamers als Ordinarius für Volkskunde an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 24. maschinell und handschriftl. verfasste Dokumente.

Abstract:

1) Schreiben von Erkes (Prodekan der Philosophischen Fakultät Leipzig) an Spamer zwecks Berufung Spamers von Dresden nach Leipzig (27.04.1950): Bitte um Ausfüllung beiliegender Unterlagen; 2) Schreiben von Erkes an Spamer (10.06.1950): Mitteilung der Weiterleitung des durch ausgefüllte Unterlagen unterstützten Berufungsantrages an die Landesregierung; 3) Abschrift des Schreibens des Ministeriums für Volksbildung der Landesregierung Sachsen an Spamer (08.07.1950): bezüglich seiner Ernennung zum Professor mit Lehrstuhl für Volkskunde an der Philosoph. Falkultät der Universität Leipzig, gez. von Helmut Holtzhauer (Minister für Volksbildung); 4) Schreiben der Sekretärin Spamers an Dr. Dyck (Ministerialdirektorin im Sächsischen Ministerium für Volksbildung) (11.07.1950): Mitteilung des Schlaganfalls Spamers 5) Schreiben Spamers an Erkes (25.11.50): Mitteilung über Krankenstand und mit diesem einhergende Unmöglichkeit der Teilnahme an Vorlesungen, Übungen und Faklultätssitzungen des laufenden Semesters; 6) Antwortschreiben von Erkes an Spamer (02.12.1950): Genesungswünsche und Hoffnung, dass Spamer im Sommersemester wieder mitwirken kann; 7) Schreiben von Erkes an Spamer (14.03.1951): Bitte an Spamer bis Ende März mitzuteilen, ob er im kommenden Semester Vorlesungen abzuhalten gedenke oder ob er seine Emertitierung beantragen wolle; 8) Abschrift des Emeritierungsbescheides (16.04.51): Gesuch Spamers vom 28.02.1951 auf Emeritierung zum 01.04.1951 wird stattgegeben, gez. G. Harich (Staatssekretät für Hochschulwesen); 9) Schreiben des Verwaltungsdirektors der Universität Leipzig an Spamer (24.04.1951): Empfehlung freiwilliger Mitgliedschaft in Sozialversicherungskasse im Zuge des Ablaufs der Pflichtversicherung mit der Emeritierung Spamers am 01.04.1951, gez. von Jusek; 10) Schreiben von Mayer (Rektor Universität Leipzig) bzgl Emeritierung Spamers (26.04.1951); 11) Antwort Spamers auf Anfrage Erkes nach potentiellem Nachfolger (12.05.1951): Mangel an ausgebildeten Volkskundlern konstatiert, kein Volkskundler in Ostzone, der für Niveau der Universität Leipzig ausreichend, Vorschläge: Dr. Leopold Schmidt (Wien), Dr. Hans Moser (München), Lutz Röhrich (Mainz), Unterschrift Spamers fehlt; 12) Schreiben von Spamer an Verwaltungsdirektor der Universität Leipzig (28.11.1951): Bitte Spamers um Bestätigung über Länge und Bezüge bzgl. seiner Lehrstuhlinhabe in Leipzig für Antrag der Altersrente, Bitte um Bescheinigung über ordnungsgemäße Abführung der Sozialversicherungsbeiträge; 13) Schreiben Spamers an Rektor der Universität Leipzig (28.11.1951): Bitte, in Schreiben vom 05.01.1951 bewilligten Erholungsurlaub bis zum Wintersemester 1950/51 bis zum 31.03.1951 zu verlängern, Antrag auf Emeritierung vom 01.04.1951 an; 14) Postkarte Bachmanns an Spamer (01.04.1952) bzgl. Umstellung der Bezügestelle

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vorhanden

 

Adolf Spamer; Wolfgang Steinitz; Klingbeil (04.06.1951-20.08.1951):

Dokumente bzgl. Arbeitsnachweis für Spamer bzgl. Volkskunde-Professur an der Friedr.-Wilhelm-Universität von 1936-1945.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nachlass Adolf Spamer, Nr. 25. maschinell verfasste Dokumente.

Abstract:

1) Brief des Verwaltungsdirektors Klingbeil der Humboldt-Universität Berlin an Spamer (04.06.1951): Antwort auf Anfrage Spamers vom 28.02.1951 bzgl. Arbeitsnachweis, Dauer und Bezüge Spamers bislang nicht festellbar; 2) Bescheinigung (13.07.1951) der Philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität über Spamers planmäßige Professur für deutsche Volkskunde an der damaligen Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin für die Zeit vom 01.04.1936-01.05.1945, gez. von Dekan Prof. Dr. Steinitz; 3) Abschrift der Bescheinigung (20.08.1951): gez. vom Verwaltungsdirektor der Technische Hochschule Dresden

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (1952-1953):

Korrespondenz Spamer.

Bayerischer Landesverein für Heimatschutz, Historisches Archiv, Nr. 725.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Institut für Volkskunde Dresden (1953):

Herrn Professor Adolf Spamer zum 70. Geburtstag.

Technische Universität Dresden, Universitätsarchiv, Nachlass Spamer, Nr. 10. Fotoalbum.

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vorhanden

 

Johanna Nickel; Akademie der Wissenschaften der DDR (1954-1976):

Personalakte Johanna Jaenecke.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, VA-PA Johanna Jaenecke.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Johanna Nickel; Deutsche Akademie der Wissenschaften:

Romanus-Büchlein.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nr. 400-406.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Otto Weinreich (20.11.1954):

Brief Weinreich an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 669, Nr. 6. handschriftl. Brief.

Abstract:

Weinreich bedankt sich bei Hepding für Sendung bzgl. Spamer

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Deutsche Akademie der Wissenschaften (1955-1960):

Bibliotheksverzeichnisse 1955 u.a., Schriftwechsel 1958/60.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Archiv, Nr. 398.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Johanna Nickel (14.07.1956):

Brief Nickel an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 669, Nr. 12. maschinell verfasstes Telegramm.

Abstract:

Nickel an Hepding bzgl. Aufsatz über Spamer-Nachlass (Bericht von Frau Weber) und bzgl. Aufsatz Hepdings, der relevant für Leserkreis über das alte Unternehmen der Segensammlungen ist, Romanusbüchlein fast abgeschlossen, geht in September an Verlag, Segenzettel von Hepding gefunden und beigelegt

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Johanna Nickel (27.09.1956):

Telegramm Nickel an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 669, Nr. 15. maschinell verfasstes Telegramm.

Abstract:

Nickel an Hepding u.a. Besuchsankündigung von Fraenger, Weber bei Hepding

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Ulrich Hausmann (22.06.1957):

Brief Hausmann an Hugo Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 669, Nr. 16. maschinell verfasstes Dokument.

Abstract:

Hausmann an Hepding bzgl. Terminfindung und mögl. Treffen

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Johanna Nickel (05.07.1957):

Brief Nickel an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 670, Nr. 14. handschriftl. Brief.

Abstract:

Nickel ersucht auch im Namen Fraengers Hepding um Aufsatz über Anfangsgeschichte der Segensammlung, erwähnt Sammelkasten der Gießener UB mit Material aus der entsprechenden Zeit, Anlass: Furcht vor Angriffen gegen Institut und sich selbst im Zuge der Veröffentlichung des Romanusbüchleins u. a. durch öffentliche Stellen und die Tagespresse

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Johanna Nickel (20.08.1957):

Brief Nickel an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 670, Nr. 15. maschinell verfasster Brief.

Abstract:

Dank für Mitteilungen zu Romanusbüchlein, Nickel u. a. gespannt auf zwei Spamer betreffende Bücher, erwähnt, dass sie nach Bombenangriff auf ihr Wohnhaus in Berlin (November 1943) von 1944 bis 1945 in Radebeul in der Nähe Spamers gelebt und gearbeitet hat, Plan eines Registers für Segenarchiv (23000 Nummern), konkrete Umsetzung noch unklar

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Herbert Bellmann (25.09.1957):

Brief Bellmann an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 671, Nr. 77. maschinell verfasster Brief, handschriftl. Ergänzungen.

Abstract:

von Hepding besprochene und zum Teil ergänzte Spamer-Bibliographie Bellmanns: 'Den 'Aufruf zur Sammlung der deutschen Segen- und Beschwörungsformeln' kenne ich, aber darauf ist keine Verfasserangabe, [...] durch Sie habe ich nun erfahren , daßdiese  ein Hauptwerk Spamers war"

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Johanna Nickel (05.11.1957):

Brief Nickel an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 669, Nr. 17. maschinell verfasster Brief.

Abstract:

Nickel an Hepding bzgl. Rezension (Pfister, Alexander d. Große), bzgl. Aufsatz über Anfänge der Sammlung der Segen- und Beschwörungsformeln, Nickel: "Jetzt beginne ich mit dem Katalog zum Corpus";

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Adolf Spamer (09.12.1957):

4 Seiten aus dem Romanusbüchlein.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 669, Nr. 18. Abdruck Bartels-Ausgabe: Segen- und Beschwörungsformeln (mit Anmerkungen, Akademie-Verlag Berlin), S. 29-32.

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Johanna Nickel (o.D. (Weihnachten 1958?)):

Schreiben Nickel an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 669, Nr. 31. handschriftl. Glückwunschschreiben.

Abstract:

Weihnachts- und Neujahrswünsche

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Ingeborg Weber-Kellermann (07.01.1958):

Brief Weber an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 669, Nr. 23. maschinell verfasster Brief.

Abstract:

Antwort auf Brief v. 16.12.1957, Reaktion auf Rezensionsabsage Hepdings

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Johanna Nickel (15.01.1958):

Schreiben Nickel an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 670, Nr. 24. maschinell verfasster Brief.

Abstract:

Probedruck für Romanusbüchlein, nochmalige Bitte um Aufsatz über Anfänge der "Segenssammlung", Genesungswünsche bzgl. anstehender Augenoperation Hepdings

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Johanna Nickel (24.02.1958):

Schreiben Nickel an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 670, Nr. 25. maschinell verfasster Brief.

Abstract:

Dank für Sonderdrucke aus den Hessischen Blättern auch im Namen v. Weber, Romanusbüchlein in Druck, hoffentlich bis August fertig, "Abfallprodukt" des Romanusbüchleins und Überlick über große Segensammlung aus Wissidlo-Archiv für Hessische Blätter in Aussicht gestellt, erneute Beteuerung der Hoffnung auf Aufsatz Hepdings zu den Anfängen der Segensammlung

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Johanna Nickel (10.03.1958):

Schreiben Nickel an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 670, Nr. 27. maschinell verfasster Brief.

Abstract:

Dank für erhaltene Sonderdrucke, das Romanusbüchlein betreffende Segen werden noch in Korrekturfahnen eingetragen, Bitte um Zusammenstellung von Hepdings Schriften ab 1936 und um Notizen aus seinem Leben und seiner volkskundlichen Arbeit für eine Jubiläumsschrift zu seinem 80. Geburtstag, die Nickel für Institutsjahrbuch schreiben soll

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Josef Schawe (November 1958):

Mitteilungsblatt zur hessischen Volkskunde.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 669, Nr. 30. Mitteilungsblatt zur hessischen Volkskunde (Hessische Vereinigung für Volkskunde, Uni Gießen, November 1958).

Abstract:

Einladung zur Mitgliederversammlung am 11.12.1958, Vorsitzende: Hepding, Schawe, darin: Hepding: "Sammlung der Segen- und Beschwörungsformeln": 1913 Aufruf gestartet auf Initiative d. HVfVk, Frageheft von Spamer verfasst, Gießen als geplante Sammelstelle, durch Krieg Sammlung stecken geblieben, Kern der Verbandssammlung 1000 mittelalterliche Textabschriften des Prof. Dr. Anton E. Schönbach, Spamer unermüdlich weitergesammelt (über 20.000 Zettel), nach Tod an Institut für Volkskunde der DAW Berlin, Nickel hat für Romanusbüchlein Spamer-, Verbands- und Hepding-Sammlung benutzt, Hepding schlägt Wiederaufnahme der Sammlung vor; Dr. Schawe über Empfang der HVfVk zum 80. Geburtstag Hepdings (08.09.1958), Ankündigung einer Festschrift-Publikation

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Johanna Nickel (20.02.1959):

Schreiben Nickel an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 669, Nr. 32. handschriftl. Schreiben.

Abstract:

Grüße und Dank für Sendung mit Lüdecke-Buch und den Gießener Hochschulnachrichten

ISGV Digitalisat:

vorhanden

 

Johanna Nickel (09.03.1959):

Schreiben Nickel an Hepding.

Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Hugo Hepding, Hs NF 670, Nr. 40. maschinell verfasster Brief.

Abstract:

Absage des Besuches von Nickel in Gießen für 1959, da gemäß Prof. Steinitz  keine weiteren "Westreisen" für Institutsmitglieder mehr beantragbar sind, Nickel bedauert v. a. dadurch verhinderte Mglk. des direkten Austausches mit Hepding über den Aufbau des Kataloges zum Corpus, den sie im Auftrag der Institutsleitung anlegen soll, Ankündigung eines Besuches für 1960

ISGV Digitalisat:

vorhanden

Analyse des Instituts für Volkskunde und Siebenjahresplan.

Bundesarchiv Berlin, DY 30/83380.

ISGV Digitalisat:

vorhanden; Teilabschrift

 

Akademie der Wissenschaften der DDR (1963-1969):

Internationale Beziehungen der Akademie der Wissenschaften, hier Zusammenarbeit mit Institutionen und Persönlichkeiten im Ausland, 1963–1969.

Bundesarchiv Berlin, DY 30/84151.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

Beziehungen mit Wissenschaftseinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und zu Wissenschaftlern in der Bundesrepublik Deutschland (BRD), 1963–1970

(1963-1970). Bundesarchiv Berlin, DY 30/84166.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

ZK der SED (1965):

Sekretariat des ZK der SED, Reinschriftprotokoll Nr. 30 vom 14.4.1965.

Bundesarchiv Berlin, DY 30/56746. betr. Dienstreise Institut für Volkskunde zum Volkskundekongress nach Marburg.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift

 

Ethnographie, 1968–1989.

Bundesarchiv Berlin, DY 30/7559.

Notiz:

enthält u.a. Bericht über die Situation im Wissenschaftsbereich Kulturgeschichte und Volkskunde des Zentralinstituts für Geschichte, Horst Bartel und Parteisekretär, Oktober 1969

ISGV Digitalisat:

vorhanden; Teilabschrift

 

Geschichte des Landesvereins, 1889–2000

(2000). Bayerischer Landesverein für Heimatschutz, Historisches Archiv, Nr. 558.

ISGV Digitalisat:

Teilabschrift