Nick Wetschel M.Ed.

Wiss. Mitarbeiter Bereich Volkskunde / Kulturanthropologie

Telefon: 0351 - 436 16 44

E-mail: n.wetschel@isgv.de

Forschungsschwerpunkte

  • Migration und Transformation
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Studium und berufliche Entwicklung

2009-2019 Studium Höheres Lehramt an Gymnasien, Geschichte und
Gemeinschaftskunde/ Recht/Wirtschaft an der Technischen Universität
Dresden / Université de la Réunion, St. Denis
2015-2020 wissenschaftliche Hilfskraft im ISGV im Projekt
‚Lebensgeschichtliches Archiv für Sachsen‘
seit 2015 freier Mitarbeiter an der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
seit 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Volkskunde/Kulturanthropologie

Publikationen

Beiträge

  • mit Claudia Pawlowitsch: Neue Heimat Sachsen? Migration und „Heimat“ als Argument, in; Martin Munke (Hg.), Sächsische Heimaten – Heimaten in Sachsen. Historische und aktuelle Perspektiven (im Erscheinen).
  • mit Luise Böhm, Paolo Le van, Karoline Oehme-Jüngling und Katharina Warda: (Un-)Sichtbarkeiten in der Migrationsgesellschaft der DDR, in: Lobna Jamal, Mirza Odabaşı (Hg.), Einwanderungsdeutschland. 1945-2023, Bonn 2023, S. 63-78.
  • mit Claudia Pawlowitsch: Fehlende Nachweise der Integration? Zugehörigkeit und Migration nach der deutschen Vereinigung, in: Marcus Böick, Constantin Goschler, Ralph Jessen (Hg.), Jahrbuch Deutsche Einheit 2023, Berlin 2023, S. 285-299.
  • mit Luise Böhm, Paolo Le van, Karoline Oehme-Jüngling und Katharina Warda: Migrationsgeschichte(n) als Citizen Science: Ostdeutsche Migrationsgesellschaft selbst erzählen, in: Lernen aus der Geschichte, 25.05.2022, online: https://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/15330.
  • In der Praxis wenig geübt? Migration und Region in der zeitgeschichtlichen Forschung zu Ostdeutschland, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 70 (2022) Nr.1, S. 50-59.
  • mit Claudia Pawlowitsch: Was tun, wenn man nicht zum ‚Volk‘ gehört? – ’89 und die An-/Abwesenheit von Vertragsarbeiter*innen, in: Alexander Leistner/Monika Wohlrab-Sahr (Hg.), Das umstrittene Erbe von 1989. Zur Gegenwart eines Gesellschaftszusammenbruchs, Köln/Weimar/Wien 2021, S. 195-214, online: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/detail/index/sArticle/57344/sCategory/1768.
  • mit Carsta Langner und Claudia Pawlowitsch: Den Baseballschlägern entgegen (halten) - Migrantische Selbstorganisation nach 1989/90, in: Querfeld. Das Jahresmagazin des Sächsischen Flüchtlingsrates 5 (2021), S. 89-93
  • „Ein Problem, das die Einheit brachte.“ Beobachtungen zu einem Schlagbild der Asyldebatte/Anti-Asyl-Kampagne zwischen 1990 und 2020, in: Bildsehen/Bildhandeln. Akteur*innen und Praktiken der (Amateur-)Fotografie, 07.01.2021, online: https://fotografie.hypotheses.org/1856.
  • mit Claudia Pawlowitsch: Nach der Vertragsarbeit. Ein Werkstattbericht zu Verschränkungen von Migration und Transformation am Beispiel Dresdens, in: Volkskunde in Sachsen. Jahrbuch für Kulturanthropologie 32 (2020), S. 239-259.
  • mit Claudia Pawlowitsch: Neue Heimat Sachsen? ‚Heimat‘ als Argument in der Aushandlung von Migrationsgesellschaft, in: Saxorum. Blog für inter­disziplinäre Landeskunde, 03.11.2020, online: https://saxorum.hypotheses.org/5268.
  • mit Claudia Pawlowitsch: Warum nicht nach Hause? Umbruchserfahrungen von Vertragsarbeiter*innen in Dresden, in: Ira Spieker (Hg.), Umbrüche. Erfahrungen gesellschaftlichen Wandels nach 1989 (Spurensuche. Geschichte und Kultur Sachsens 8), Dresden 2019, S. 56-67.
  • Geschichte vor Ort. Außerschulische Lernorte und Projekte: Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, in: geschichte für heute (2018) Nr. 2, S. 54-57.
  • „Dann ziehn wir grünen Jäger hinaus zur neuen Jagd“. Das Kriegstagebuch (1914/15) des Reserve-Jägers Hermann Schiller, in: Volkskunde in Sachsen. Jahrbuch für Kulturanthropologie 29 (2017), S. 155-184.

Rezensionen

  • Rezension zu: Dirk Rupnow / Gwénola Sebaux / Bettina Severin-Barboutie / Meryem Youssoufi / Zaïhia Zeroulou (Hg.), Repräsentation und Erinnerung der Migration / Représentation et mémoire de la migration, Innsbruck 2021, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte, 72 (2022), S. 289-291.
  • Rezension zu: Julia Paulus, Matthias Frese (Hg.): Willkommenskulturen? Re-Aktionen auf Flucht und Vertreibung in der Aufnahmegesellschaft der Bundesrepublik, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte Band 71 (2021), S. 299-300.
  • Rezension zu: Maria Alexopoulou: Deutschland und die Migration. Geschichte einer Einwanderungsgesellschaft wider Willen, in: NASG Band 92 (2021) S. 57-61.
  • Rezension zu: Leßau, Hanne: Entnazifizierungsgeschichten. Die Auseinandersetzung mit der eigenen NS-Vergangenheit in der frühen Nachkriegszeit, in: NASG Band 91 (2020), S. 387-390.
  • Rezension zu: Mathias Herrmann: Museumskompass Dresden. Erfassung und Analyse historischer Lernorte, in: NASG Band 90 (2019), S. 424-425.
  • Rezension zu: Patrice G. Poutrus, Umkämpftes Asyl. Vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart, in: NASG Band 90 (2019), S. 357-359.
  • Rezension zu: Georg D. Falk, Entnazifizierung und Kontinuität. Der Wiederaufbau der hessischen Justiz am Beispiel des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main, in: NASG Band 89 (2018), S. 411-413.
  • Rezension zu: Nadine Freund, Teil der Gewalt. Das Regierungspräsidium Kassel und der Nationalsozialismus, in: NASG Band 89 (2018), S. 366-369.
  • Rezension zu: Andreas Hedwig / Dirk Petter (Hg.): Auslese der Starken –„Ausmerzung“ der Schwachen. Eugenik und NS-„Euthanasie“ im 20. Jahrhundert, in: NASG Band 88 (2017), S. 360-363.
  • Rezension zu: Boris Böhm / Michal Šimůnek (Hg.): Verlegt – Verstorben – Verschwiegen. Tschechische und deutsche Psychiatriepatienten in Böhmen als vergessene Opfer der NS-„Euthanasie“, in: NASG Band 88 (2017), S. 363-366.