Merve Lühr M.A.

Foto Porträt Merve Lühr M.A.

Wiss. Mitarbeiterin Bereich Volkskunde

Telefon: 0351 - 436 16 42

Email: luehr@isgv.de

Studium und berufliche Entwicklung

Forschungsschwerpunkte

2004-2012

Studium der Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie, Mittleren und Neueren Geschichte sowie Umweltgeschichte an der Georg-August Universität Göttingen

 
  • Arbeits- und Industriekultur

  • DDR-Geschichte und Alltagskultur

  • Geschlechterforschung

  • Stadtforschung

seit 2013

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.

seit 2015

Promotionsprojekt "Erinnern an die Arbeit im Kollektiv. Das Brigadeleben in der DDR und seine postsozialistischen Tradierungen"

seit 2018

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Drittmittelprojekt "1918 als Achsenjahr der Massenkultur"

 

Publikationen

  • Arbeiten im Kollektiv. Politische Praktiken der Normierung und Gestaltung von Gemeinschaft (Tagungsbeiträge), hg. von Merve Lühr, in: Volkskunde in Sachsen 28 (2016), S. 9-174.

Aufsätze

  • zusammen mit Sönke Friedreich, Industriekultur in Sachsen, in: ISGV e. V. (Hg.), Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde 1997–2017, Dresden 2017, S. 168-173.
  • „Da musste Brigadebuch geführt werden“. Kollektive Tagebücher als Erinnerungsobjekt und archivalische Quelle, in: Volkskunde in Sachsen 28 (2016), S. 153-166.
  • zusammen mit Uta Bretschneider, Zeit.Zeugen: Qualitative Interviews als kulturwissenschaftliche Quellen, in: Lisa Spanka, Meike Haunschild, Julia Lorenzen (Hg.), Zugänge zur Zeitgeschichte: Bild – Raum – Text. Quellen und Methoden, Marburg 2016, S. 227-276.
  • Tagebuch schreiben im Kollektiv. Brigadetagebücher in der DDR zwischen Ideologie und Alltagspraxis, in: Janosch Steuwer/Rüdiger Graf (Hg.), Selbstreflexionen und Weltdeutungen. Tagebücher in der Geschichte und der Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts (Geschichte der Gegenwart, Bd. 10), Göttingen 2015, S. 163-185.
  • Brigadebücher als kulturwissenschaftliche Quelle. Der Bestand des Lebensgeschichtlichen Archivs für Sachsen, in: Volkskunde in Sachsen 26 (2014), S. 231-262.
  • Merve Lühr/Manuel Schaper, Göttinger Plakatierkultur. Zur Aneignung urbanen Raums in einer Mittelstadt, in: Brigitta Schmidt-Lauber/Astrid Baerwolf (Hg.), Fokus Mittelstadt: Urbanes Leben in Göttingen – ein Studienprojekt, Göttingen 2009, 165-185.
  • Merve Lühr, Das Naturdenkmal in der Entwicklung des staatlichen Naturschutzes, in: Bernd Herrmann/Christine Dahlke (Hg.), Schauplätze der Umweltgeschichte. Werkstattbericht (Graduiertenkolleg 1024 Interdisziplinäre Umweltgeschichte), Göttingen 2008, 105-111.