Dr. Katharina Schuchardt

Wiss. Mitarbeiterin Bereich Volkskunde

Telefon: 0351 - 436 16 42
E-Mail: k.schuchardt@isgv.de

Forschungsschwerpunkte

  • Minderheitenforschung
  • Identitätsforschung
  • Grenz- und Migrationsforschung
  • Erzählforschung, Erinnerungsforschung
  • Methoden der Europäischen Ethnologie/Kulturanthropologie
Porträt von Katharina Schuchardt

Studium und berufliche Entwicklung

2006-2011 Studium der Europäischen Ethnologie/Volkskunde, Klassischen Archäologie und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Kiel und Valencia
2012 Lektorin an der Universität Poznań/Posen, Institut für Germanische Philologie
2014-2017 Immanuel-Kant-Stipendiatin des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
2015 Feldforschung in Opole/Oppeln
2017 Promotion im Fach Europäische Ethnologie/Volkskunde mit der Dissertation „Zwischen Profession und Identitätsangebot. Zum Selbstverständnis der deutschen Minderheit im heutigen Opole/Oppeln“
2017-2018 wiss. Mitarbeiterin am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde an der Universität Kiel
seit 2019 wiss. Mitarbeiterin am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden

Publikationen

Bücher

  • Zwischen Berufsfeld und Identitätsangebot. Zum Selbstverständnis der deutschen Minderheit im heutigen Opole/Oppeln (=Kieler Studien zur Volkskunde und Kulturgeschichte, Band 13). Münster/New York 2018.

Aufsätze

  • Zus. mit Jun. Prof. Dr. Sarah Scholl-Schneider (Mainz) & Dr. Marketa Spiritova (München): Die Kommission Kulturelle Kontexte des östlichen Europa in der dgv: Standortbestimmung und (Neu-)Ausrichtung, in: Jahrbuch Kulturelle Kontexte des östlichen Europa 2019, Band 60, S. 11-32.
  • Memories (un)told – Doing Identity through Practises of Transgenerational Storytelling. In: Rocznik Polsko-Niemiecki (Institut für Politikwissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften), Band 27, S. 89-105.
  • „Es gibt diesen Zwiespalt, was ist man jetzt?“ oder auch: Fragen nach Zugehörigkeit. Verortungsstrategien von Minderheitenangehörigen am Beispiel Polen. In: Katherina Gehl u. a. (Hg.): Eigenbilder, Fremdbilder, Identitäten im östlichen Europa. Kulturwissenschaftliche Perspektiven (=Ethnografische Perspektiven auf das östliche Europa, Band 4). Bielefeld, S. 93-107.
  • Minderheit als Grenzraum? Europäisch-ethnologische Perspektiven auf individuelle Aushandlungsstrategien zwischen nationalen Grenzen. In: Polen und Deutsche in Europa/Polacy i Niemcy w Europie. Beiträge zur internationalen Konferenz, 1. und 2. Dezember 2017 in Kiel (erscheint 2020).
  • Jugend und deutsche Minderheit in Polen. Zur Aushandlung von Identität einer jungen Generation im vereinten Europa. In: Jahrbuch für Deutsche und Osteuropäische Volkskunde 2017. Band 58, S. 101-119.
  • Generationelle Verstrickungen und Bedeutungsverschiebungen – Zur Relevanz der Familie bei der jungen Generation der deutschen Minderheit. In: Junge Slavistik im Dialog 2016, S. 279-289.
  • Das Maschinenmuseum Kiel-Wik. In: TOP 48, Berichte der Gesellschaft für Volkskunde in Schleswig-Holstein. 2014, S. 58-62.