Robert Badura StEx.

Wiss. Hilfskraft Bereich Geschichte

Telefon: 0351 - 436 16 33
E-Mail: r.badura@isgv.de

Porträt von Robert Badura

Studium und berufliche Entwicklung

seit 2026 Mitarbeit als Referent in der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden – Ehemalige Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Dresden des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR
2025 Mitarbeit an der Gestaltung eines „Splitters“ an der Kaserne Ost der früheren Ausbildungsstätte der Ordnungspolizei, auf dem Gelände des Festspielhauses Hellerau – im Rahmen von MNEMO - Gedenkareal Dresdner Norden der Landeshauptstadt Dresden
seit 2024 freiberuflicher Museumsführer im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr Dresden
2018-2019 Mitarbeit u.a. an der Vorbereitung der Ausstellung Allerwärts. Herrnhut in der Welt des Tabaks der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) und beim Provenienzprojekt zum NS-Raubgut der Sächsischen Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) Dresden
seit 2018 Gäste- und Stadtführungen durch die Gartenstadt Hellerau u.a. zu den Themen Die Gartenstadt Hellerau im Nationalsozialismus/ Spuren kolonialer Vergangenheit in der Gartenstadt Hellerau/ Gartenstadt Hellerau – Architekturführung sowie zur Geschichte der Alberstadt
seit 2018 wissenschaftliche Hilfskraft zunächst im Bereich Volkskunde/Kulturanthropologie im digitalen Bildarchiv sowie seit 2021 im Bereich Geschichte
bis 2018 Studium der klassischen Philologie, Latein und Geographie (Lehramt an Gymnasien) sowie Geschichte

Publikationen

Bücher

  • Eine Pflanz- und Pflegestätte deutschen Geistes? Das Festspielhaus Hellerau im Nationalsozialismus als Kulturort und Polizeischule, Dresden 2025.

Aufsätze

  • Agenten des Deutschtums. Die Polizeiwaffenschule Hellerau im Kontext des Einsatzes südosteuropäischer ‚Volksdeutscher‘ in der Ordnungspolizei, in: Volkskunde in Sachsen 37 (2025), S. 143–176.
  • Abfallregime in sächsischen Kommunen – Zwei Fallbeispiel zur Auseinandersetzung mit Müll im ländlichen Raum: Deponien in Oberau und Mutzschen in den 1930er und 1940er Jahren, in: Beiträge zur Umweltgeschichte Sachsens. Impulse und Perspektiven, Leipzig 2025, S. 201–228.
  • Die genossenschaftliche Fettschmelze am Rande des neuen Dresdner Schlachthofs, in: In civitate nostra Dreseden, Verborgenes aus dem Stadtarchiv, Band 2, Dresden 2025, S. 111-114.
  • Zur Objektfotografie von Simone Demandt. Auf dem Rücken der Dinge, in: Bildsehen / Bildhandeln. Akteur*innen und Praktiken der (Amateur-)Fotografie, 12.01.22, https://fotografie.hypotheses.org/2104.
  • zusammen mit Claudia Dietze: Helga Paris | Fotografie, 12.01.2022, https://fotografie.hypotheses.org/2107.
  • Gedanken zur Fotografie in der Ausstellung “Crossing Borders. Sammeln für die Zukunft” im Kupferstichkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), in: Bildsehen / Bildhandeln. Akteur*innen und Praktiken der (Amateur-)Fotografie, 14.04.21, https://fotografie.hypotheses.org/2038.
  • zusammen mit Claudia Dietze: ROBERT-STERL-PREIS 2020 – Mona Pourebrahim „GELASSENHEIT“, in: Bildsehen / Bildhandeln. Akteur*innen und Praktiken der (Amateur-)Fotografie, 22.09.2020, https://fotografie.hypotheses.org/1730.
  • zusammen mit Claudia Dietze: „Und würde auch gerne neben ihm laufen“, 07.02.2020, https://www.hellerau.org/de/lesung-ns/ (aktualisiert am: 03.03.2020)
  • zusammen mit Anne Lahl und Katrin Mai: Zu den internationalen Wochen gegen Rassismus in Dresden (11.03. - 06.04.2019), 13.9.2019, https://nsraubgut.slub-dresden.de/aktuelles/.

Rezensionen

  • Rezension zu: Günther Heydemann/Karl-Heinz Paqué (Hg.), Planwirtschaft – Privatisierung – Marktwirtschaft. Wirtschaftsordnung und -entwicklung in der SBZ/DDR und den Neuen Bundesländern 1945–1994, in: Neues Archiv für sächsische Geschichte 92 (2021), S. 563-564. 
  • Rezension zu: Steffen Krautzig (Hg.), Utopie und Untergang. Kunst in der DDR, in: Neues Archiv für sächsische Geschichte 91 (2020), S. 457. 

Tagungsberichte