Buchvorstellung in Dresden

Jüdische Biografien in Sachsen im 19. Jahrhundert – Das Beispiel Dresden

 

Ort
Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde zu Dresden

Hasenberg 1
01067 Dresden

Datum
5. November 2026 - 18 Uhr

Eintritt frei.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung


Im Verlauf des 19. Jahrhunderts veränderten sich die Lebensbedingungen von Jüdinnen und Juden in Sachsen wie auch anderswo in Deutschland grundlegend: Einerseits war es die Zeit der schrittweisen rechtlichen Gleichstellung in fast allen Lebensbereichen. Zugleich war die Epoche von tiefgreifenden kulturellen Veränderungen im Judentum gekennzeichnet: Verbürgerlichung, Bildungsstreben, Reformen des Gottesdienstes und der Erziehung der jüdischen Jugend wurden prägend. Diese Entwicklungen werden exemplarisch sichtbar in rund 120 jüdischen Lebensläufen, die im Rahmen der ‚Sächsischen Biografie‘ zum TACHELES-Jahr neu erarbeitet und – gesammelt mitsamt einer historischen Einleitung – auch in Buchform veröffentlicht wurden. Bei der Buchvorstellung werden jüdische Persönlichkeiten aus Dresden im Mittelpunkt stehen. Nach einem Impulsvortrag zu jüdischem Leben in Sachsen diskutieren die Autoren Daniel Ristau, Henrik Schwanitz und Jochen Vötsch mit dem Journalisten Oliver Reinhard bei einer Podiumsdiskussion über die Ergebnisse des Bandes.

Bibliographische Angaben:
Ristau, Daniel / Schneider, Joachim / Ulbricht, Gunda (Hrsg.), „Das Vaterland, wie fesselt es uns …" Jüdisches Leben im Königreich Sachsen (1806-1871)“, Leipzig/Dresden 2026, 310 S.
 

Zurück