Buchvorstellung in Chemnitz

Jüdische Biografien in Sachsen im 19. Jahrhundert – Das Beispiel Chemnitz

 

Ort
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Projektbüro Chemnitz, Brückenstraße 10, 09111 Chemnitz

 

Datum
12. Mai 2026 - 18 Uhr

 

Eintritt frei.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung


Im Verlauf des 19. Jahrhunderts veränderten sich die Lebensbedingungen von Jüdinnen und Juden in Sachsen wie auch anderswo in Deutschland grundlegend: Einerseits war es die Zeit der schrittweisen rechtlichen Gleichstellung in fast allen Lebensbereichen. Und zugleich war die Epoche von tiefgreifenden kulturellen Veränderungen im Judentum gekennzeichnet: Verbürgerlichung, Bildungsstreben, Reformen des Gottesdienstes und der Erziehung der jüdischen Jugend wurden prägend. Diese Entwicklungen werden exemplarisch sichtbar in rund 120 jüdischen Lebensläufen, die im Rahmen der ‚Sächsischen Biografie‘ zum TACHELES-Jahr neu erarbeitet und – gesammelt mitsamt einer historischen Einleitung – auch in Buchform veröffentlicht wurden.

Bibliographische Angaben:
Ristau, Daniel / Schneider, Joachim / Ulbricht, Gunda (Hrsg.), „Das Vaterland, wie fesselt es uns …" Jüdisches Leben im Königreich Sachsen (1806-1871)“, Leipzig/Dresden 2026, 310 S.
 

Zurück