Tagung: Das Erzgebirge 1650–1800 - noch immer eine Region?

Wissenschaftliche Leitung
Dr. Frank Metasch (ISGV), f.metasch@isgv.de
Dr. Henrik Schwanitz (ISGV), h.schwanitz@isgv.de
Doc. Mgr. Tomáš Velička, Ph.D. (Univerzita Ústí nad Labem), tomas.velicka@ujep.cz

Ort

Filozofická fakulta, Univerzita J. E. Purkyně
(J. E. Purkyně-Universität)
Pasteurova 13, 400 96 Ústí nad Labem (CZ)

Datum

15. bis 17. September 2026

Veranstalter
Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) Dresden; Philosophische Fakultät, J. E. Purkyně-Universität in Ústí nad Labem (Filozofická Fakulta, Univerzity J. E. Purkyně v Ústí nad Labem)



Das Erzgebirge ist eine historisch gewachsene Kontaktzone im sächsisch-böhmischen Grenzraum. Die internationale Tagung widmet sich aus einer transregionalen Perspektive den Beziehungen zwischen den beiden Ländern in der Zeit zwischen dem Ende des Dreißigjährigen Krieges und der Epochengrenze um 1800. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit die traditionell engen soziokulturellen, wirtschaftlichen und politischen Verbindungen im Erzgebirge auch nach den politischen und konfessionellen Umbrüchen des Dreißigjährigen
Krieges fortbestanden. Ansatzpunkte sind dabei grenzüberschreitende Beziehungen innerhalb der Region sowie die zeitgenössische Wahrnehmung des noch zu Beginn des 17. Jahrhunderts als eine eng verflochtene Region beschriebenen Erz￾gebirges. Ziel der Tagung ist mittels vergleichender Untersuchungen neue Perspektiven auf die sächsisch-böhmische Verflechtungsgeschichte des Erzgebirges zu eröffnen.

The Ore Mountains are a historically significant contact zone in the Saxon-Bohemian border region. The international conference examines the relations between the two
countries during the period between the end of the Thirty Years’ War and the turn of the 19th century from a transregional perspective. It focuses on the extent to which the
traditionally close socio-cultural, economic and political ties in the Ore Mountains persisted even after the political and religious upheavals of the Thirty Years’ War. This will be analysed through cross-border relations within the region and the contemporary perception of the Ore Mountains, which were still described as a closely interwoven region at the beginning of the 17th century. The aim of the conference is to open up new perspectives on the history of Saxon-Bohemian interconnections in the Ore Mountains.


Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.
The conference will be held in German and English.

Zurück