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+++ ABGESAGT ABER DIGITAL +++ Bildarchive. Wissensordnungen | Arbeitspraktiken | Nutzungspotenziale

+++ Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wird die Tagung "Bildarchive" nicht in der geplanten Form stattfinden können. Stattdessen planen wir, auf ein digitales Format auszuweichen. Nähere Informationen dazu folgen in Kürze. +++

Ort
Riesa Efau Kultur Forum Dresden
Wachsbleichstraße 4A, 01067 Dresden

Kontakt
PD. Dr. Ira Spieker

Telefon
+49 351 4361640

Email
ira.spieker@mailbox.tu-dresden.de

Datum
23. bis 25. April 2020

Um Online-Anmeldung wird gebeten bis zum 17. April 2020.

Veranstalter
Gruppe der Landesstellen und außeruniversitären Institute in der dgv, Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Kooperation mit dem Sorbischen Institut Bautzen




Bildarchive sind Portale: Sie können lebensweltliche Praktiken, kulturelle Phänomene und historische Prozesse „sichtbar“ machen. Darüber hinaus eröffnen sie fachspezifische Zugänge zu unterschiedlichen Disziplinen. Die volkskundlichen Landesstellen und außeruniversitären Institute verfügen, bedingt durch ihre jeweilige Geschichte, ebenso wie Museen, Archive und Bibliotheken über umfangreiche Bildsammlungen unterschiedlicher Provenienzen. Solche Bestände zeigen in wissen(schaft)sgeschichtlicher Perspektive Systematiken und Ordnungen auf, die inhaltliche Schwerpunktsetzungen und methodische Herangehensweisen parallel oder quer zu den Entwicklungslinien von Disziplinen verdeutlichen.

Bildarchive sind keinesfalls als bloße Container zu betrachten. Durch ihre Eingliederung in spezifische Sammlungen werden visuelle Quellen aus ihren Gebrauchs- und Materialzusammenhängen gelöst und dekontextualisiert. Infolge ihrer archivalischen Erschließung werden sie dann mit Metadaten angereichert und wiederum (re-)kontextualisiert: Quellenwert und Aussage ändern sich. Zu den aktuellen Herausforderungen von Bildarchiven zählt ihre digitale Öffnung. Waren sie bisher räumlich fixiert und vor allem einem informierten Publikum zugänglich, ermöglicht ihre Digitalisierung und Präsentation erweiterte Zugänge.

Die Tagung richtet den Fokus auf Institutionen, die Bildsammlungen betreuen, auf Akteur*innen, die in und mit diesen Archiven und ihren Beständen arbeiten, sowie auf Praktiken, die sich mit Dokumentation, Nutzung und fachspezifischer Analyse verbinden.

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