Schriftenreihen des ISGV

Foto: Bausteine aus dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde Band 36 - ISGV - Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.

Bausteine aus dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde

Band 36

August Leskien

Tagebücher 1892-1916

(2016)

Herausgeber: Thomas Fuchs/Birgit Staude (Hg.)

Verlag: w.e.b. Universitätsverlag und Buchhandel Eckhard Richter & Co. OHG

220 Seiten, kartoniert

Im Fokus steht mit August Leskien einer der Begründer der Slawistik als wissenschaftliches Fach in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhun- derts. Zusammen mit Ernst Windisch und Karl Brugmann gründete er 1898 das Indogermanische Institut an der Universität Leipzig und baute es schließlich zu einem der weltweit führenden ver- gleichenden sprachwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrich- tungen aus. Als Hauptvertreter der sogenannten Junggrammatiker, die in Analogie zu der Ausnahmslosigkeit der Naturgesetze von der Ausnahmslosigkeit der Lautgesetze überzeugt waren, wirkte Leskien prägend auf eine ganze Generation von Sprachwissen- schaftlern. Über seine Rolle als Hochschullehrer hinaus war Leskien als Chefredakteur der 14. Auflage des Brockhaus Konversations- lexikons tätig. Seine in diesem Band edierten Tagebücher vermitteln eine Vielzahl von Details zur Leipziger Universitäts- und Verlags- geschichte. Darüber hinaus führen sie ins Innere der Lebenswelt des Leipziger Bürgertums.