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Sachsen: Weltoffen!

  • Ein Blick in die Geschichte zeigt: Migration und die Begegnung mit „Fremden“ sind der Normalfall. Diese Kulturkontakte waren dennoch durchaus problematisch und von Ängsten geprägt – vor wirtschaftlichem Abstieg und dem Verlust von Einkommensmöglichkeiten, aber auch … mehr

Seit November 2016 liegen die Beiträge auch in gedruckter Form vor. Die Publikation ist kostenlos erhältlich und kann über die Pressestelle der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration (pressegi@sms.sachsen.de) oder über den Sächsischen Ausländerbeauftragten bestellt werden. http://sab.landtag.sachsen.de…


 

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Neuerscheinungen

 

 


 

Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) – Biografie des Monats Juni

Nach dem Abitur in Chemnitz studierte Ernst Ludwig Kirchner zunächst Architektur in Dresden. Bald wandte er sich der bildenden Kunst zu und gründete 1905 mit Gleichgesinnten die Künstlergemeinschaft „Die Brücke“. Seinen expressionistischen Malstil kennzeichnen die großen kontrastierenden Farbflächen und die simultane Wiedergabe unterschiedlicher Perspektiven. Seine frühen Stadtbilder saugen den Blick in die Tiefe und sind meist menschenleer; später, als der Künstler nach Berlin übergesiedelt war, bevölkert er seine Großstadtkulissen mit überlängten Figuren. Die Angst vor dem Frontdienst im Ersten Weltkrieg zerrüttete Kirchners Gesundheit, das bilderstürmerische Banausentum der Aktion „Entartete Kunst“ nahm ihm den Lebensmut endgültig. Am 15. Juni 1938 schied er in der Schweiz aus dem Leben. Sein Oeuvre zählt über 1.100 Gemälde und fast doppelt so viele Druckgrafiken. Die große Werkschau, die 1979/80 in Berlin, München, Köln und Zürich gezeigt wurde, machte den zeitweilig vergessenen Künstler beim Publikum beliebt. Für Sachsen sind die Ausstellungen in Dresden (2001/02) und Chemnitz (2007) zu nennen. Mit der Biografie des Monats gedenkt die „Sächsischen Biografie“ dem 80. Todestag des Expressionisten.

 

 


 

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